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citium schriftlich übersetzt und corrigiert. b. Lec- Chemie.(3 St. wöchentl.) Stöchiometrie erläutert
türe: Ausgewählte Stücke aus Lüdecking's französischem Lesebuch II. Theil. Viele Gedichte wurden auswendig gelernt. Ebenau.
Englische Sprache.(3 St. wöch.) In der Gram- matik wurde die zweite Hälfte von Crüger's zweitem Cursus durchgenommen; aus dem Eng- lischen in's Deutsche wurde übersetzt von p. 84 bis zum Schluss in Lüdecking's englischem Lesebuch I. Theil; zu Exercitien wurden die zu- sammenhängenden Przählungen in Crüger's Lehr- buch verwandt; ausserdem wurde eine Anzahl eng- lischer Gedichte auswendig gelernt. Greiss.
Religion.(2 St. wöchentl.) a. Protestanten: Die Apostelgeschichte gelesen und erklärt. Kir- chengeschichte bis zur Reformation nach Beck, mhl. I.§. 231— 289. Krebs.
b. Katholiken. Im Sommer: Die Lehre von der Kirche. Kirchengeschichte biszum Concil von Nicaea. Aufsätze. Im Winter: Fortsetzung der Kirchengeschichte bis zum 16. Jahrh. Hilpisch.
Geschichte.(3 St. wöchentl.) Geschichte des Mit-
telalters nebst der betreffenden Geographie. Nach Pütz Grundriss der Geschichte und Geographie des Mittelalters. Bellinger. Arithmetik.(2 St. wöchentl.) Die Lehre von den Logarithmen. Gleichungen des II. Gr. mit einer und mehreren unbekannten Grössen. Die arithmetischen und geometrischen Reihen. Zinses- zinsen- und Renten-Rechnung. Die cubischen Glei- chungen. Maxy.
Geometrie.(3 St. wöchentl.) Die ebene und sphä- rische Trigonometrie. Anwendung der letzteren auf Astronomie. May.
Darstellende Geometrie.(2 St. wöchentl.) Die Projection der Durchschnittslinien einfacher Durch- dringungen von ebenen und gekrümmten Flächen.
Unverzagt.
Krystallographie.(1 St. wöchentl.) Die An- fangsgründe der Krystallographie. Henrich.
Physik.(2 St. wöchentl.) Die Lehre von der gal- vanischen PFlectricität wurde zu Ende geführt; Inductionselectricität; Thermoelectricität; atmo- sphärische Electricität; Lehre vom Schall. Greiss.
Mechanik.(2 St. wöchentl.) Die Statik fester Kör- per, und die Dynamik fester Körper bis zur Pen- delbewegung. Greiss.
durch zahlreiche Aufgaben. Die specielle Chemie des Sauerstoffs, Schwefels, Chlors, Broms, Jods, Fluors, Cyans, Ferrocyans, Ferridcyans und Rho- dans, des Stickstoffs. Henrich.
Prima.
Ordinarius der Ta: Professor Greiss. 3„ Ib: Oberlehrer Unverzagt.
Deutsche Sprache.(3 St. wöchentl.) Ia und Ib. Gelesen wurde Lessing's Nathan der Weise und Minna von Barnhelm(letztere privatim), Schil- ler's Wallenstein. Literaturgeschichte. Die alte Zeit nach ihren hauptsächlichsten Erscheinun- gen, namentlich die erste Blüthenperiode, sodann die neuere Zeit in ausführlicher Darstellung seit Opitz bis zum Beginn unseres Jahrhunderts. Uebun- gen in der Deklamation und in freien Vorträgen. Jeden Monat wurde ein deutscher Aufsatz gelie- fert und corrigirt. Schmidt.
Lateinische Sprache.(3 St. wöchentl.) Ia und Ib combinirt. a. Grammatik: Alle syntakti- schen Regeln in„Spiess, die wichtigsten Regeln der Syntax« von Capitel 97 an bis zum Schluss wurden durchgenommen und an zahlreichen Bei- spielen erläutert. In der Regel wurde wöchent- lich 1 Stück übersetzt und corrigirt. Eercitia scholastica. b. Lectüre: Livius lib. XXI; pri- vatim: Caesar de bello civ. lib. I, cap. 1— 50, Cicero de imperio Cn. Pompeji. Schmidt.
Französische Sprache.(4 St. wöchentl.) Ia u. Ib combinirt. Gelesen wurden l'Avare und les Femmes savantes von Molière, den Sprechübun- gen lag zu Grunde die Histoire de ma jeunesse von Arago; die wichtigsten Lehren der Gram- matik wurden im Anschluss an Plötz' Syntax der französ. Sprache durchgenommen. Fercitien nach Plötz'’ Uebungsbuch zur Syntax, französische Aufsätze im Anschluss an die in der Schule gele- senen Stücke oder als Bericht über die Privat- lectüre. Unverzagt.
Englische Sprache.(3 St. wöchentl.) Ib. Die wichtigsten Regeln der Syntax nach Crüger's Lehrbuch. 2. Cursus. Die grösseren zusammen- hängenden Stücke schriftlich übersetzt. Gelesen wurden Stücke von Goldsmith, Lever, W. Ir- ving, Marryat, Bulwer etc. aus Lüdecking's
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