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emanation. Sollte der Grund vielleicht in der Urquelle aller dieser Quellen in den atmosphä- rischen Niederschlägen zu suchen sein, welche einen Teil der Luftaktivität, die nicht die des Radiums ist, der Erde zuführen? Am 7. Oktober wurde A für Regenwasser bestimmt. Bei einer Versuchstemperatur von 12,5°war A= 4,1. Der Wert ist nicht groſs, hält man ihn aber mit der S. XII mitgeteilten Beobachtung zusammen, dalſs nach erfolgten Niederschlägen die Aktivität des Wahlborns bei gröſserer Ausfluſsmenge gröſser geworden war, so fordert er immerhin zu weiteren Untersuchungen in dieser Richtung auf.
Wie ich schon anderweit!) erwähnt habe, fand die hier vorliegende Arbeit eine aus- dauernde, selbstlose und sehr geschickte Unterstützung durch den Herrn Kandidaten Ernst Hochheim. Ein groſser Teil der Messungen rührt von ihm her und auch für die Versuchs- anordnung ging manche nützliche Anordnung von ihm aus. Als das Studium ihn zum Rück- tritt zwang, war Sschon Ablösung da. Einige Schüler der oberen Klassen, Raudnitzky, Göbels und Möller hatten sich mit der Unverdrossenheit. Uneigennützigkeit und dem Eifer, die man bei der Jugend glücklicherweise immer noch findet, an dem Herbeischaffen des Materials beteiligt und nebenbei eine solche Gewandtheit und Sicherheit in der Skalen- ablesung gewonnen, dals ich sie ihnen ohne Bedenken überlassen konnte, so oft es nötig war— und es war recht oft nötig. Allen gebührt warmer Dank, den ich ihnen hiermit öffentlich ausspreche.
1) Phys. Zeitschrift 6, No. 2, S. 37.
Wiespaden, im März 1905.
August Schmidt.
Berichtigung.
§. XX, Zeile 11 v. o. lies:
nützliche„Anregung-— statt„Anordnung“.


