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bei der Erneuerung der einen Flüssigkeit kann bei dieser Kette keine Rolle spielen, da die Kohle sich chemisch nicht verändert und ein Salz, welches an der Innenfläche der Thonzelle aus- kristallisieren könnte, nicht vorhanden ist. So bleibt auch hier die Vermutung übrig, daſs die Veränderung des Widerstandes der Thonzelle und ihr Einfluls auf die elektrische Differenz Gergl. Seite 14) vielleicht der Grund der beobachteten Unregelmälsigkeiten sein möge. Die Entscheidung durch das Experiment mufs auch hier einer späteren Untersuchung vorbehalten bleiben.
Schlielslich sei noch auf eine allen Versuchen über die zur Sprache gebrachten Elemente gemeinsame Fehlerquelle hingewiesen. Es mulste ohne Thermostat gearbeitet werden; die Enden der Elektroden standen in der Luft, hatten also nicht dieselbe Temperatur wie ihre in die Elektrolyte tauchenden Teile; auch hatten die verschiedenen Elektromotoren nicht genau die gleiche Temperatur. Hierdurch entstanden thermoelektrische Differenzen, welche die der herr- schenden Temperatur entsprechende EK der Ketten beeinflussen muſsten. Indessen sind diese thermoelektrischen Differenzen, wie aus den Versuchen Wilds, Donles, Gockels u. a. hervor- geht, bei den hier vorkommenden Temperaturdifferenzen so klein, daſs sie an den benutzten Melsinstrumenten sich unmöglich bemerkbar machen konnten.
Die erhaltenen Resultate seien nochmals kurz zusammengestellt. A. Die Kette[Zn Hg, Zn S0., Cu SO0., Cu] spez. Gewicht, Temperatur
Cu SO konzentriert bei allen Temperaturen,
Zn 803 1,39 13⁰ G.
Diaphragma: Eine Thonzelle.
1. Die EK der Kette zeigt zwischen 20 und 30° ein Minimum, wächst dann pis 71° von dem Minimalwerte 0,89 zu dem Maximalwerte 1,07 Volt an, und sinkt um weniges bis 100°. Volt
=. Ein mathematisches
Der mittlere Temperaturkoeffizient des Wachstums beträgt 0,0039 Gelsfus
Gesetz scheint für diese Anderung nicht zu existiren.
2. Der Widerstand des Elementes sinkt in dem Intervalle 0— 100°ohne Unterbrechung auf den vierten Teil des Anfangswertes herab. Auch hier lassen die Anderungen ein einfaches mathematisches Gesetz nicht erkennen.
3. Die Stromstärke wächst innerhalb desselben Temperaturintervalles ohne Unterbrechung bis zum vierfachen Betrage des Anfangswertes. Sie läfst sich auf Zehntel Ampère genau nach der Formel s= 89(1+ kt) berechnen.
4. Die Erneuerung der Elektrolyte nach jedem einzelnen Versuche bewirkt keine wesent- liche Veränderung der Resultate. Indessen ist zu beachten. daſs die Art, in welcher die Er- neuerung vorgenommen wurde, Fehlerquellen bedingt, infolge deren die Einwirkung der Erneuerung ganz oder teilweise verdeckt werden kann.
Das unter 1) angeführte Resultat stimmt qualitativ mit demjenigen des Engländers Preece und mit demjenigen Meyers überein. Der erstere wandte stets gesättigte Kupfersulfatlösung und eine Zinksulfatlösung an, welche bei 14° gesättigt war, und fand das Minimum der EK bei 30 ⁰; der letztere fand, als er 25 prozentige Zinksulfatlösung benutzte, bei verschiedenen Konzentrationsgraden der Kupfersulfatlösung, die von der ersten Flüssigkeit durch Pergament- papier getrennt war, das Minimum bei 20⁰. Die— nicht einmal sehr bedeutenden— Abweichungen
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