3⁰
berechnet beobachtet Differenz 85= 2,683 2,709+ 0,026 814,9= 3,620 3,395— 0,225 820,5= 4, 148 4,210+ 0,062 830= 5,049 5,049— 830,5= 5,560 5,560— 848,6= 6,807 6,561— 0,246 854,75= 7,861 7,700— 0,161
Ad 1) Die durchschnittlich geringeren Werte der EK sind überraschend. Nach Kittler (Wiedem. Ann. XVII Seite 865) nimmt die EK der in Rede stehenden Kette für alle Schwefel- säurearten, deren spez. Gewicht grölser als 1,0011 ist, zu, wenn die Konzentration der Kupfer- sulfatlösung abnimmt. Nun ist das spez. Gewicht der H SO4-Lösung bei den drei Versuchs- reihen 1,035 bei 17,5°C.; in der letzten Reihe kommt Cu SO0-Lösung zur Anwendung, deren Konzentration bei 14° mit derjenigen der beiden ersten Reihen übereinstimmt, dann aber im Vergleiche zur Konzentration der Lösung bei jenen Reihen in dem Malse geringer wird, in welchem die Temperatur wächst. Bis zu 14° stimmen denn auch die Werte der EK in der dritten und zweiten Reihe gut überein, während der einzige Wert der ersten Reihe innerhalb dieser Grenzen etwas abweicht. Von 30°an aber bleiben die Werte der EK in der dritten Reihe sehr erheblich hinter denen der beiden ersten Reihen zurück. Hier sind zwei Fälle mög- lich, entweder: die Resultate Kittlers gelten in den höheren Temperaturen— er arbeitete in Temperaturen zwischen 16 und 18⁰0— nicht mehr; oder: die Thonzelle beeinflulst in den
höheren Temperaturen die E K
Die Entscheidung darüber habe ich nicht mehr herbeiführen können, gedenke aber den Fall später näher zu prüfen. Hinsichtlich der Unregelmäſsigkeit in der Anderung der EK ist an das Seite 25 gelegentlich der ersten Versuchsreihe„) gesagte zu erinnern.
Ad 2) Die Thatsache, dals bei der Versuchsreihe S) die Abnahme des Widerstandes regellos war, während dieselbe diesmal nach einer anfänglichen Beschleunigung sich verlangsamt, könnte zu dem Schlusse führen, dals jene Unregelmäſsigkeit durch die chemische Veränderung in der Cu SOâ-Lösung— Zerlegung eines sehr kleinen Teils derselben in Cu und H. SO0.— ver- anlalst worden sei. Wie unwahrscheinlich dies ist, ist schon unter) Seite 27 auseinandergesetzt worden; die Ursache dürfte vielmehr in dem schon erwähnten Konzentrationsunterschiede der Cu SO.-Lösung bei den Versuchen α) und S) einerseits und den Versuchen-) andererseits zu suchen sein. Bei dem Umfüllen der Thonzelle muls daher die schon erwähnte Bildung des festen Cu SO an der Aulsenfläche und in den ihr zunächst liegenden Kapillarräumen während der Experimente der Reihe s in viel höherem Grade stattgefunden haben, als während derjenigen der letzten Reihe. Dazu kommt, dals in dem Falle) wegen der schon vorhandenen Konzen- tration der Cu SOA-Lösung in der Kette die Auflösung der festen Ausscheidungen langsamer von statten gehen muls, als in dem Falle„), in welchem die Zellenoberfläche beim Wiedereintauchen mit Flüssigkeit in Berührung kommt, die namentlich in den Temperaturen über 20° sehr weit von dem Sättigungspunkte entfernt ist.
Auffallend ist auf den ersten Blick der Gegensatz zwischen den Resultaten der Versuchs- reihe„) über die Kette[Zn, Zn S0., Cu SO, Cu] und der entsprechenden Experimente über das


