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Classen- und Lehrerwechsel erschwert wird.— Für die Gewerbeschule, welche jetzt ziemlich ausschliesslich der Vorbereitung für die Fachelassen des Polytechnicums dient, wird, sobald irgend zulässig, Hinzufügung von praktischen, unmittelbar dem Bedürfnisse des hiesigen höheren Gewerbe- standes dienenden Cursen bezweckt. Die im nächsten Jahre zu erhoffende Vollendung unseres Schulbaues wird auch nach dieser Richtung hin freie Bahn schaffen.
Soweit an dieser Stelle über die Gliederung und die allgemeinen Zwecke unserer Anstalten. Die fortlaufenden Erläuterungen des Lehrplanes, welche wir demnächst zu geben gedenken, werden weniger auf Ausführung techni- scher Einzelheiten berechnet sein, als auf Orientirung der Angehörigen unserer Zöglinge und unserer sonstigen Freunde und Gönner in den leitenden Grundsätzen unseres Verfah- rens. Wir beginnen mit einigen Bemerkungen über den
Sprachunterricht,
den nicht nur die Ueberlieferung der Jahrtausende, sondern seine innerste Natur zum Mittelpuncte aller formalen Ju- gend- und Menschenbildung macht. Der Plan desselben umfasst alle Classen der Wöhler- schule wie der Fachschulen. Er beginnt in der untersten Elementarclasse mit wöchentlich 14 Lectionen(10 St. Schreib- lesen und 4 St. Sprech- und Denkübungen) und setzt sich in den beiden oberen Elementarclassen, nach Aussonderung des Schönschreibens, mit je 6 Stunden Lesen und 4 Stun- den Sprechübungen fort. In Sexta der Wöhlerschule sinkt die Zahl der deutschen Lectionen auf 4 und bleibt so bis Secunda, um später in den Fachschulen mit 4 wöchent- lichen Lectionen abzuschliessen. Daneben tritt in der Wöh- lerschule das Lateinische ein, mit 8 Stunden in Sexta, je 6 in Quinta und Quarta, 5 in Tertia, 4 in Secunda; dann das Französische mit je 5 St. in Quinta, Quarta und Tertia, mit 4 St. in Secunda der Wöhlerschule, und in der Handelsschule mit je 5, in der Gewerbeschule mit


