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And die im Schweiß das Feld beſtellten, Amſichtig Samen dann geſtreut, Ruch ihnen ſoll die Feier gelten, Die edles Saatgut wohl betreut. Ob ſie in anderen Bezirben, Ob mancher ſchon zu Grabe ſank, Ob ſie noch an der Stätte wirben, Was ſie verdient, iſt Ehr und Danb!
And wenn der Herr ſein Feld betrachtet: Des Nachbarn wird er wohl gewahr, Der ehrlich ſeine Grenze achtet And gerne ihm gefällig war. Freut Euch mit uns in Glück und Frieden, Ihr Schulen rings in weitem Kreis, Wenn unſere Ziele auch verſchieden, Es eint uns doch ein gleicher Fleiß.
And die in ihren jungen Söhnen Ans anvertraut ihr liebſtes Gut, Euch ſoll ein froh Willbommen tönen. Wir wahren Euer teures Blut! Ruch die, ſo heut aus andern Kreiſen Zu unſerm Feſte ſich geſchart, Gern woll'n wir Euch willbommen heißen, Ihr lieben Freunde aller Art!
Wenn Gottes Segen uns geleitet, Wird wie ſeither auch fürderhin Gar mancher Jüngling wohl bereitet Don hier hinaus ins Leben ziehn. Doch was er züchte, was er pflanze, Noch höher als ſein eigner Stand vor allem ſteh das große Ganze Im herzen ihm, das vaterland!
G. Taſché.


