Aufsatz 
Beobachtungen über den homerischen Sprachgebrauch : 3. Teil. Das Participium in seinen prädicativen Verbindungen
Entstehung
Einzelbild herunterladen

42

rock's Handbuch der deutschen Mythologie; desselben: das Heldenbuch, 6 Bde.: G. Schwab die deutschen Volksbücher; Vilmar, Geschichte der deutschen Nationallitte- ratur; K. Hoffmeister, Schiller's Leben, Geistesentwicklung und Werke; K. v. Rau- mer, Geschichte der Pädagogik; Wiese's Briefe über englische Erziehung; die Fort- setzungen von K. Ritter's Erdkunde, und der Ersch- und Gruberschen Real-Eney- clopädie; Winer's biblisches Realwörterbuch; Koner's Repertorium über die auf dem Gebiete der Geschichte erschienenen Aufsätze; Mendelsohn, das germanische Europa; Blanc's Handbuch des Wissenswürdigsten aus der Natur und Geschichte der Erde; Grube's geographische Charakterbilder; desselben Biographien aus der Naturkunde; Becker's Erzählungen aus der alten Welt; Schwab, die schönsten Sagen des clas- sischen Alterthums; Schubert's Naturgeschichte der Pflanzenwelt, von Hochstätter; Tschudy, das Thierleben der Alpenwelt; Schinz, Abbildungen aus der Naturgeschichte; die Jahrbücher der Philologie und Pädagogik und das Rheinische Museum.

Aus den Mitteln des physikalischen Apparates: Grunert's Archiv für Mathematik und Physik; O. Graham's Lehrbuch der Chemie; Kolbe's ausführliches Lehrbuch der organischen Chemie; Greiss, Lehrbuch der Physik; Scheffler, die unbestimmte Ana- lytik; Gerhardt, Geschichte der höhern Analysis; Sohnke, bibliotheca mathematica; Spitz, geometrische Aufgaben.

Ausserdem sind unsrer Bibliothek auch in diesem Jahre von verschiedenen Seiten freundliche Geschenke zugegangen, für welche den wohlwollenden Gebern persönlich unser Dank ausgesprochen ist: wir nennen darunter insbesondere ein vollständiges Exemplar des deutschen Merkurs von 1773 bis 1781. und den Jahrgang 1794 des Neuen deutschen Merkurs von unserm Collegen Herrn Dr. Schmidt, und Krause's Olympia von dem Ostern 1855 abgegangenen Primaner Anton Scholl. Mit Vergnüngen erwähne ich auch bei dieser Gelegenheit, dass der Tertianer Al. Linnemann uns durch eine sehr sauber und fleissig angefertigte Karte des alten Galliens erfreut hat, welche er seiner Klasse zum Gebrauche bei der Lectüre des Caesar geschenkt hat.

Auch von einem andern Institute des Gymnasiums, das zwar nicht unmittelbar in die Wirksamkeit desselben eingreift, doch aber auf die freudige Berufsthätigkeit seiner Lehrer einen nicht unwesentlichen Einfluss ausübt, von der Wittwen- und Waisen- kasse des Gymnasiums haben wir dieses Mal eine erfreuliche Veranlassung dem theilnehmenden Publikum Nachricht zu geben. Diese im Jahre 1722 lediglich durch die Beiträge der damals angestellten acht ordentlichen Lehrer oder Collegen errichtete und 1723 obrigkeitlich bestätigte Stiftung ist durch die treue Verwaltung der Vorgänger und durch einzelne Geschenke und Vermächtnisse, welche wohlwollende Freunde ihr zuge- wandt haben, allmählich zu einem Vermögen von etwa 25000 fl. erwachsen. So wenig die aus diesem Capitale fliessenden Einkünfte zu einer genügenden Versorgung der von den Gymnasiallehrern hinterlassenen Wittwen und Waisen auch bei den bescheidensten