Aufsatz 
Die Goldwespen : mit Bestimmungstabellen der nassauischen und kurzer Beschreibung der übrigen deutschen Arten / Adolph Schenck
Entstehung
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V. Cl. 2 St. Klaſſe der Vögel. Gymnaſiall. Schenck.

IV. Cl. 1 St. Im Sommer: Botanik, mit beſon⸗ derer Berückſichtigung der Terminologie, geknüpft an die von den Schülern geſammelten Pflanzen; im Winter: Am⸗ phibien und Fiſche mit Berückſichtigung der Gattungs⸗ und Artmerkmale, nach natürlichen Exemplaren und guten Ab⸗ bildungen. Prof. Schenck.

III b. Cl. 2 St. Sommer: Botanik. Winter: Fiſche. Gymnaſiall. Schenck. IIIa. Cl. 3 St. Im Sommer: Botanik; im Winter: Inſekten, mit beſonderer Rückſicht auf die ſyſtematiſche Ein⸗ theilung; Ueberſicht der übrigen wirbelloſen Thiere; die Beſchreibung immer nach natürlichen Exemplaren und guten Abbildungen. Prof. Schenck.

II. Cl. 2 St. Akuſtik und Optik.

I. Cl. 2 St. Mechanik. Gymnaſiall. Schenck.

4. Geſchichte und Geographie.

VI. Cl. 3 St. Die wichtigſten Vorbegriffe aus der mathematiſchen und phyſiſchen Geographie. Ueberſicht über die fünf Erdtheile nach Bellinger's Leitfaden.

V. Cl. 3 St. Das außerdeutſche Europa nach Da⸗ niel's Lehrbuch.

IV. Cl. 3 St. Deutſchland nach Daniel's Lehrbuch. Geſchichte der Griechen und Römer nach Jäger's Hilfs⸗ buch. Wöll.

IIIa& b. Cl. 3 St. Geſchichte. Deutſche und preußiſche Geſchichte von der Reformation bis 1815.

Geographie. Repetitionen aus der Geographie Deutſchlands und Preußens. Stoll.

II b. Cl. 3 St. Alte Geographie und Geſchichte von Babylonien und Aſſyrien; Bactrien, Medien und Perſien; Griechenland.

Alle 3 Wochen 1 St. Repetition der neueren Geographie von Aſien und Afrika und damit abwechſelnd alle 3 Wochen 1 St. Repetiton der Geſchichte des Mittelalters.

Ia. Cl. 3 St. Alte Geographie und Geſchichte von Italien.

Wie in II b. alle 3 Wochen 1 St. geographiſche Re⸗ petition(Deutſchland) und abwechſelnd damit geſchichtliche (alte orientaliſche und griechiſche Geſchichte).

Hillebrand.

I. Cl. 3 St. Im Sommer römiſche Geſchichte mit beſonderer Berückſichtigung der Verfaſſungsveränderungen; im Winter mittlere Geſchichte. Außerdem Repetitionen aus den übrigen Theilen der Weltgeſchichte, ſowie aus der Geographie. Ebhardt.

5. Philoſophiſche Propädentik und Yodegetik. Logik und Pſychologie nach Rumpel, philoſophiſche Propädeutik, 2. Aufl. Ueber Weſen, Zweck und Bedeu⸗ tung des akademiſchen Studiums gelegentliche Andeutungen und Belehrungen. Schmitt.

c. Kunſtübungen.

1. Kalligraphie. VI. Cl. 3 St. Uebungen in deutſcher und lateiniſcher Schrift mit Benutzung der Hohle'ſchen Wandtafeln. V. Cl. 2 St. Fortgeſetzte Schreibübungen in derſelben Weiſe und Uebungen in der griechiſchen Schrift. Sauer.

2. Zeichnen.

Am 2. December v. J. iſt der Zeichenlehrer Maler Karl Beyer geſtorben, und wird die erledigte Stelle erſt mit dem Beginne des neuen Schuljahres wieder beſetzt werden. Die ſpeziellen Angaben über den Zeichenunterricht fallen daher hier aus.

3. Geſang.

VI.& V. Cl. comb. 2 St. Gehör⸗ und Treffübungen und Theorie nach der Geſangſchule von Anthes. Ein⸗ übung ein⸗ und zweiſtimmiger Lieder, ſowie der Sopran⸗ ſtimmen zu den Geſängen für den gemiſchten Chor; Choräle.

IV., IIIb., III a.& II b. Cl. comb. 2 St. Einübung der gebräuchlichſten Choräle und der einzelnen Stimmen zu den vierſtimmigen Geſängen. Geſangproben mit dem ganzen vierſtimmigen Chor. Sauer.

d. Körperliche Uebungen.

1. Die mit dem Commando der hieſigen Garniſon ge⸗ troffene Uebereinkunft, der zufolge die Militär⸗Turnhalle vom Gymnaſium benutzt wurde und unteroffiziere den unterricht ertheilten, hat gegen Ende Auguſt des vorigen Jahres aufgehört. Seit dieſer Zeit ceſſirt der Turnunter⸗ richt und wird erſt wieder aufgenommen werden können, wenn die Anſtalt einen eigenen des Turnens kundigen Lehrer erhält, was für den Beginn des nächſten Schul⸗ jahres in Ausſicht geſtellt iſt.

2. Tanzunterricht, der für Gymnaſialſchüler im Local der Anſtalt ertheilt wird, nahmen 20 Schüler bei dem Tanzlehrer Herrn Liebich.

3. Baden und Schwimmen. Die Bade⸗ und Schwimmanſtalt des Gymnaſiums ſtand unter der ſpeziellen Leitung des Gymnaſial⸗Pedellen Weinbrenner, der früher Militär⸗Schwimmlehrer geweſen iſt. Demſelben war in den für das Baden und Schwimmen beſtimmten Stunden noch ein des Schwimmens kundiger Mann zur Unterſtützung beigegeben, was auch künftig immer geſchehen

wird, ſo daß Unglücksfälle ſo leicht nicht eintreten können

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