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erſte Hauptſtück. Erklärung und Einprägung von Bibel⸗ ſprüchen und Geſangbuchliedern, zunächſt im Anſchluß an die Feſtzeiten des Kirchenjahres. Sauer.
IV. Cl. 2 St. Das alte Teſtament nach Beck I. Th. bis§. 89(die Geſchichtsbücher).— Chriſtliche Glaubens⸗ lehre.— Mehrere Lieder wurden gelernt.— Bibelleſen.
III. Cl. 2 St. Geſchichte des alten Bundes. Ein⸗ leitung in die Schriften des alten Teſtaments.— Beck I. bis§. 130.— Bibelleſen.— Das öffentliche Lehramt Chriſti.§. 142— 150.— Memorirt einige Lieder, Pſalmen und die Bergpredigt. Letztere von III a. Cl. auch im Urtext geleſen.
Geleſen im Urtext 1. Ep. Johannis und erklärt.— Erſter Zeitraum der chriſtlichen Kirchengeſchichte(Beck I. §. 231— 241.)— IIIb. Cl. Katechismus. Von Gott, ſeinen Eigenſchaften.
II. Cl. 2 St. Chriſtliche Kirchengeſchichte von der Re⸗ formation bis zur Gegenwart(Beck I,§. 302— 376).— Nach einer Einleitung im Urtext geleſen und erklärt die Apoſtelgeſchichte. Repetition des Inhakts derſelben nach Beck I,§. 175— 190.— Einige Lieder memorirt.— 1. Ep. Johannis und Kirchengefchichte. Beck I,§. 231 bis 241.
I. Cl. 2 St.(Ia. Cl. 3 St.) Das Evangelium Jo⸗ hannis im Urtext geleſen und erklärt.— Chriſtliche Glau⸗ benslehre. Weſen und Geſchichte der Religion. Chriſtliche Religion. Symbolik. Von Gottes Weſen und Eigenſchaften. (Beck H,§. 1—74.)— Memorirt das griechiſche Vater⸗ unſer, der Dekalog.
Wöch. 1 St. für die Abiturienten: Repetition der wich⸗ tigſten Abſchnitte aus der Bibellehre und Kirchengeſchichte.
In allen Claſſen von IV— I. Cl. am Schluſſe eines Quartals Clauſurarbeiten. Spieß.
b. Katholiſche.
VI., V., IV.& III b. Cl. comb. 2 St. Sommer: Bußſacrament, Sacramentalien, vom Gebete. Winter: Vom Glauben(Begriff, Gegenſtand und Quellen deſſelben) nach dem Katechismus für das Bisthum Limburg von Joſ. Deharbe. In der bibliſchen Geſchichte wurde das Hauptſächliche aus dem Leben und Wirken Jeſu, ſowie die Apoſtelgeſchichte memorirt und erklärt nach Dr. Schuſter.
IIIa.& II b. Cl. comb. 2 St. Sommer: Göttlich⸗ keit der chriſtlichen Offenbarung, Wunder und Weiſſagungen Chriſti, Stiftung, Einrichtung und Kennzeichen ſeiner Kirche, unfehlbares Lehramt derſelben. Winter: erſtes Zeitalter der Kirchengeſchichte nach Dr. Conrad Martin(I. Thl.)
I. Cl. 2 St. Sommer: Von Gottes Daſein und Weſenheit, der Schöpfung, Erhaltung und Regierung der Welt, vom Sündenfalle. Winter: Vom Werk der Er⸗ löſung nach dem Lehrbuche von Dr. C Martin(II. Thl.).
Pfarrer Stein.
2. Mathematik.
VI. Cl. 3 St. Wiederholung der 4 Species in reinen und angewandten ganzen Zahlen; Münzverwandlungen Waaren⸗ und Preisberechnung, Einübung der wichtigſten Maße, Münzen, Gewichte ꝛc. mündlich und ſchriftlich. Die Lehre von den gemeinen Brüchen bis zur Diviſion derſelben.
V. Cl. 4 St. Beendigung und Wiederholung der Lehre von den Brüchen. Entwicklung und Einübung des ein⸗ fachen Zwei⸗ und Dreiſatzes. Uebungen im Kopfrechnen.
Sauer.
IV. Cl. 3 St. a. Arithmetik. Decimalbrüche, Rechnung mit gemeinen Brüchen, zuſammengeſetzte Ver⸗ häſtnißrechnung mit Anwendung auf das bürgerliche Leben.
b. Geometrie. Anfangsgründe der Plauimetrie bis zur Congruenz der Dreiecke.
III b. Cl. 3 St. a. Arithmetik. Anfangsgründe der Buchſtabenrechnung, Proportionen.
b. Geometrie. Wiederholung und Beendigung der Dreieckslehre, die Parallelogramme.
IIIa. Cl. 3 St. a. Arithmetik. Fortſetzung der Buchſtabenrechnung, Wurzelausziehen, Proportionen.
b. Geometrie. Beendigung der Kreislehre, von den geometriſchen Oertern. Gymnaſiallehrer Karl Schenck.
II b. Cl. 4 St. a. Arithmetik. 2 St. Einfache und quadratiſche Gleichungen; Proportionen; Quadriren und Ausziehung der Quadratwurzel; Potenzenlehre.
b. Geometrie. 2 St. Gleichheit der Figuren; In⸗ haltsberechnung; Proportionirtheit der geraden Linien; Aehnlichkeit der Figuren; planimetriſche Aufgaben.
II a. Cl. 4 St. a. Arithmetik. 2 St. Gebrauch der Logarithmen beim Rechnen; Zinſeszinsrechnung; Pro⸗ greſſionen.
b. Geometrie. 2 St. Verhältniſſe der Flächenräume, Anwendung der Algebra auf die Planimetrie; planimetriſche⸗ Aufgaben; ebene Trigonometrie.
I. Cl. 4 St. In 3 combinirten Stunden: Stereometrie; geometriſche Conſtructionen mittelſt quadratiſcher Gleichun⸗ gen; Combinatorik, binomiſcher Lehrſatz.
In 1 Stunde in Ia. ſtereometriſche und trigonometriſche Aufgaben. 3
In 1 Stunde in Ib. erweiternde Wiederholung der ebenen Trigonometrie mit trigonometriſchen Aufgaben.
Profeſſor Adolph Schenck.
3. Naturwiſſenſchaft.
VI. Cl. 2 St. Im Sommer: Beſchreibung einzelner von den Schülern geſammelten Pflanzen⸗ und Inſekten⸗ Arten; im Winter: Beſchreibung einzelner Arten aus den Klaſſen der Säugethiere und Vögel nach ausgeſtopften Exemplaren und guten Abbildungen, mit beſonderer Rück⸗ ſicht auf die Lebensweiſe. Prof. Schenck.


