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a. Hinterleib von der Baſis bis zum Ende ungefähr gleich breit, faſt halb⸗ walzenförmig, am Ende gezahnt oder ungezahnt; Hinterſchildchen ganz ſichtbar, ohne einen ſchmalen über den Metathorax hinausreichenden Fortſatz am Ende; Kopf nicht ſchnauzenförmig verlängert; 1—5“. 1. Chrysis.
6. Hinterleib von der Baſis bis zum Ende allmählig verſchmälert, Endrand vierzähnig; Hinterſchildchen unter dem Schildchen verſteckt, am Ende ein
über den Metathorax vorragender, oben rinnenförmiger Fortſatz; Kopf ſchnauzenförmig verlängert; 4— 6⁄. 2. Stilbum. bb. Segm. 3. ohne grubige Querfalte, Endrand ungezahnt, oft ein Einſchnitt in der Mitte; Hinterleib rundlich, gedrungen. a. In der Mitte des Endrandes kein Einſchnitt. a⁴α. Krallen unten einzähnig; Medial⸗Querader(am Ende der Medialzelle) einfach, nicht winkelig gebogen, nur bei einer Art winkelig; 1— 3 ½°. 3. Hedychrum.
656. Krallen unten drei⸗ oder mehrzähnig; Medial⸗Querader winkelig gebogen; 1 ½— 3½%. 4. Holopyga.
6. Endrand des Segm. 3. in der Mitte mit einem Einſchnitt; Krallen unten mehrzähnig;— 2½%¼„ 5. Ellampus.
b. Hinterleib des W. mit 4, des M. mit 5 Segmenten, an Baſis und Ende ſtark ver⸗ ſchmälert, ohne grubige Querfalte auf dem Endſegment, das Ende zugeſpitzt, die Baſis abgerundet; 1 ¾— 2 ½°. 6. Cleptes.
B. Hinterleib am Endrande mit vielen Zähnchen.
a. Segm. 3. mit grubiger Querfalte; Hinterleib des W. und M. mit drei Segmenten; Zunge und Unterkiefer nicht ſehr lang; 3. 7. Euchroeus.
b. Segm. 3. ohne grubige Querfalte, mit 2 durch eine Erhöhung getrennten Gruben;
Hinterleib des W. mit 3, des M. mit 4 Segmenten; Zuuge und Unterkiefer einen
ſehr langen, ſchmalen, in der Ruhe unter Kopf und Bruſt zurückgeklappten Rüſſel bildend; 4— 5“¼ 8. Parnopes.
Die Arten der Chryſiden ſind, im Vergleich zu den meiſten übrigen Familien der Hymenopteren, nicht zahlreich; man kennt(nach Dahlbom) gegenwärtig aus allen Erdtheilen zwiſchen 200 und 300 Arten, während an 1800 Arten Bieuen, über 1000 Arten Ameiſen, 700 Arten Faltenwespen, zwiſchen 2000 und 3000 Arten Grabwespen und noch viel mehr Arten Schlupfwespen bekannt ſind. In Deutſchland gibt es meines Wiſſens 68, in Naſſau 33 Arten. Linné(† 1778) kannte nur 6, Fabricius(† 1808) nur 34 Arten. Beide faßten alle ihnen bekannte Arten zu der einen Gattung Chrysis zuſammen, nur für eine Art bildete Fabricius noch eine zweite Gattung, Parnopes.
Von vielen Arten gibt es zahlreiche Varietäten, welche in Größe, oft auch in Farbe, Geſtalt und Sculptur von einander abweichen, ſo doß man, wenn man extreme Formen einer Art vor ſich hat, ſie für ſelbſtſtändige Arten halten könnte. Man muß daher von jeder Art
1. Zevalz, goldenes Kleid. 2. orchc, glänzen. 3. 1⁰eove, von ſchöner Farbe. 4. 5 70s, ganz,„y, Steiß, mit Bezug auf den nicht eingeſchnittenen Rand des Segments 3. 5. Alauno, leuchten, ſtark glänzen. 6. enrye, Dicb; man glaubte, daß die Chryſiden⸗Larve der Larve, in deren Zelle ſie ſchmarotzt, das Futter weg⸗
freſſe. 7. de0α., ſchöne Farbe. S. naσeντον ας οο⁵, ein verderbliches Inſekt, meiſt für eine Heuſchrecke gehalten vielleicht eine Wespe.


