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4. Geographie.
VII. Cl. 4 St. Vorbegriffe; Vertheilung von Land und Meer; Umriſſe und Eintheilung derſelben. Allgemeine Ueberſicht über die fünf Erdtheile und Meere, insbeſondere Europa. Nach Bellinger's Leitfaden. Sauer.
VI. Cl. 3 St. Die Geographie von Aſien, Afrika, Amerika und Auſtralien. Repetition der Geographie von Europa nach dem Leitfaden von Lüben. Ricker.
V. Cl. 2 St. Die germaniſche Welt mit ihren Co⸗ lonien.
IV. Cl. 2 St. Die romaniſche und ſlaviſche Welt. Wiederholung von Aſien und Afrika. Schulz.
5. Geſchichte.
VII. Cl. 2 St. Aegyptier, Phönicier. Semiramis, Dejokes, Kyrus, Kröſus. Griechiſche Sagengeſchichte. Ly⸗ kurg, die Moßet ege. Athens Geſchichte in Biographien
bis zun Perſerkriege. Stoll. VI. 4A. Römiſche Geſchichte in Biographien nach dem Lehrbuch von Welter. Ricker.
V. Cl. 2 St. Geographie von Alt⸗Griechenlaud und die griechiſche Geſchichte. Brandſcheid.
IV. Cl. 2 St. Die römiſche Geſchichte.
III. Cl. 3 St. Die deutſche Geſchichte bis zu Maxi⸗ milian I. Schulz.
II b. Cl. 3 St. Die neuere Geſchichte von der Ent⸗ deckung Amerika's bis zum ſiebenjährigen Kriege.
4 Brandſcheid.
II a. Cl. 3 St. Die orientaliſche, griechiſche und macedoniſche Geſchichte bis zu Alexanders Tod. 3
I. Cl. 3 St. Die Geſchichte Roms und die deutſche Geſchichte bis zu den Hohenſtaufen. Schulz.
6. Hodegetik.
I. Cl. im Winter 1 St. Entſtehung und Bedeutung der Univerſitäten, Zweck und Einrichtung des akademiſchen Studiums. Schmitt.
C. Runſtübungen.
1. Kalligraphie.
VII. Cl. 3 St. Uebungen in deutſcher und latei⸗ niſcher Schrift.
VI. Cl. 2 St. Fortgeſetzte Schreibübungen, mit Schnellſchreiben nach Dictaten.
V. Cl 2 St. Wie in der vorigen Claſſe und Uebung in der griechiſchen Schrift. Sauer.
2. Zeichnen. VII. Cl. 2 St. Freies Handzeichnen nach Vorlagen,
ſowie nach aufgeſtellten Modellen, dem Würfel ꝛc., mit Erklärung der Verkürzuugsflächen.
VI. Cl. 2 St. Geſichtstheile, Halbgeſichter in ein⸗ fachen umriſſen. Landſchaftliche Bruchſtücke. Uebung an der Tafel nach vorgezeichneten Blättervartien in vergrößer⸗ tem Maßſtab.
V. Cl. 2 St. Wie oben mit höberen Anforderungen und Anwendung der Perſpective. Eintheilung der Geſichts⸗ theile des menſchlichen Kopfes. Köpfe in leichter Schat⸗ tirung.
IV. Cl. 2 St. Köpfe, Hände und Füße des menſch⸗ lichen Körpers. Thierſtücke in ausgeführter Schattirung. Umriſſe einzelner Geſichtstheile nach Gyps in vergrößertem Maßſtab.
Privatunterricht im Zeichnen und Malen nahmen 17 Schüler, meiſt aus den höheren Claſſen.
Zeichenlehrer Maler Durſt. 3. Geſang.
VII.& VI. Cl. 2 St. Gehör⸗ und Treffübungen und das Nöthige aus der Theorie nach der Geſangſchule von Anthes. Einübung ein⸗ und zweiſtimmiger Lieder, ſowie der Sopranſtimme zu den Geſängen für gemiſchten Chor; Choräle.
V. IV. III.& II b. Cl. 1 St. Einübung der ge⸗ bräuchlichſten Choräle, einſtimmiger Volkslieder und der einzelnen Stimmen zu den vierſtimmigen Geſängen. Außer⸗ dem wöchentlich eine oder zwei Geſangproben außer der Schulzeit mit den vier Stimmen des gemiſchten Chors, zu welchem Schüler aus allen Claſſen gehören.
Sauer.
D. Rörperliche Aebungen.
1. Tanzunterricht, der in einem eigenen Locale der Anſtalt ertheilt wird, nahmen im Winterſemeſter 18 Schüler bei dem Tanz⸗ und Turnlehrer Liebich.
2. Turnunterricht. Die Leitung der Uebungen auf dem Turnplatze während des Sommers, ſowie die Einübung der Riegenvorſteher beſorgte während des Winters Derſelbe.
3. Neitunterricht mit Benutzung der Herzoglichen Reitbahn ertheilte der Reitlehrer Stroh. 4. Baden und Schwimmen auf der Gymnaſial⸗Bade⸗ und Schwimmanſtalt unter Auf⸗ ſicht und Leitung von G. Landmann.
C. Aeſthetiſche Pildung.
Bezüglich dieſes Gegenſtandes haben ſich die im vorigen Programme berührten Verhältniſſe nicht geändert. Die Anſtalt iſt hauptſächlich auf die ihr ſelbſt zu Gebote ſtehenden Mittel an⸗


