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ſich an die Linneiſchen Genera anſchließt und die Lateiniſchen Benennungen von einem wichtigen und beſonders charakteriſtiſchen Genus entlehnt. So entſtehen folgende 10 Familien, deren jede einem Linneiſchen Genus entſpricht: I. Bienen(Apiariae); II. Faltenwespen(Vespariae): III. Ameiſen(Formicariae); IV. Ameiſenwespen(Mutillariae); V. Grabwespen (Sphegidae); VI. Goldwespen(Chrysidae); VII. Gallwespen(Cynipidae); VIII. Schlupfwespen(lehnenmonidae); IX. Blattwespen(Tenthredonidae); X. Holzwes⸗ pen(Sirieidae). Zur allgemeinſten Charakteriſtik möge folgende ſynoptiſche Zuſammenſtellung dienen:
1. Schenkelring aus einem Gliede beſtehend, ſelten findet ſich zwiſchen Hüfte und Schenkelring noch ein ſehr kleines Glied; Fühler 12-— 13gliedrig; Bruſt durch einen tiefen Einſchnitt vom Hinterleibe getrennt.
A. Hinterfluͤgel geadert; ein vorſtreckbarer Wehrſtachel, zuweilen ſtatt deſſen Giftdrüſen.
a) Kein Stiel zwiſchen Bruſt und Hinterleib oder ein Stiel ohne Schuppen und Knoten; Weibchen(und Arbeiter, wo es ſolche gibt) mit einem verborgenen Wehrſtachel. aa) Weibchen(und Arbeiter, wo es ſolche gibt) geflugelt.
c.) Erſtes Glied der Hintertarſen flach gedrückt, breiter als die übrigen. Bienen. 5) Erſtes Glied der Hintertarſen nicht flach gedrückt und nicht breiter als die übrigen. 14 1 dHα⅜α᷑⁹) Vorderfluͤgel in der Ruhe(wenigſtens bei allen inländiſchen) längs gefaltet; Augen tief ausgerandet; Hinterleib(bei den inläͤndiſchen) ſchwarz(ſelten braun) und gelb bandirt; Zunge mit vier Zipfeln. Faltenwespen. 59) Vorderflügel in der Ruhe flach ausgebreitet; Augen ſehr ſelten aus⸗ gerandet(und dann der Hinterleib nicht wespenartig gefaͤrbt); Zunge nicht vierzipfelig. Grabwespen. bb) Weibchen ungeflügelt. Ameiſenwespen(Mutillen).
b) Zwiſchen Bruſt und Hinterleib ein Stiel mit einer Schuppe oder 1 bis 2 Knoten; Maͤnnchen und Weibchen geflügelt, aber letztere die Flügel bald verlierend; Arbeiter
ungeflügelt; beide oft ſtatt des Stachels mit verborgenen Giftdrüſen. Ameiſen.
B. Hinterflügel ungeadert(aber Vorderfluͤgel geadert); Körper metalliſch gefärbt und glänzend
(grün, blau, roth); Weibchen mit einer vorſtreckbaren gegliederten Nöhre, welche einen
verborgenen Stachel enthaͤlt. Goldwespen.—
II. Schenkelring aus zwei Gliedern beſtehend, das erſte größer; ein Legeſtachel, theils verborgen, theils vorſtehend, zuweilen in einer vorragenden Röhre liegend; Fühler oft weniger, als 12, oft auch viel mehr, als 13..„ 0 e. 1 umannene A. Hinterleib nur mit) einem Theil ſeines Querdurchmeſſers, nicht mit ſeiner ganzen Breite an die Bruſt befeſtigt, daher durch einen tiefen Einſchnitt getrennt, oder geſtieltz Lege⸗ ſtachel fadenförmig(zuweilen in einer vorſtreckbaren Röhre verborgen); Larven fußlos. 4) Flügel mit Adern und Randmal, oder ohne alle Adern, oder mit nur 1—2 Adern; Larven in oder an andern Larven(ſelten vollkommenen Inſekten oder Puppen) lebend und von deren Säften ſich nährend. Schlupfwespen(wozu auch die Pteroma⸗ liuen und Codrinen). nn Hd 5 h


