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J. ſchaͤtze es fuͤr ein Gluͤck, in der gegenwaͤrtigen Schulſchrift die ſchicklichſte Gelegenheit zu finden, in meinem und meiner Mitlehrer Namen mich auf eine herzliche, offene und ungeſchminkte Weiſe mit den geehrten Aeltern uͤber Gegenſtaͤnde zu unterhalten, welche im haͤuslichen Leben die wichtigſte aller Angelegenheiten, die Erziehung der dem hieſi⸗ gen Paͤdagogium anvertrauten Zoͤglinge betreffen. Eine oͤftere Unterredung dieſer Art waͤre in der That ſehr wuͤnſchenswerth. Sie iſt das einzige und ſichere Mittel, wodurch die Aeltern und Lehrer ſich uͤber die noͤthigen Maasregeln klar verſtaͤndigen, und wodurch die letzteren doch auch beweiſen koͤnnen, daß ihnen die veredelnde Erziehung der Kinder mit gleicher Waͤrme nahe am Herzen liege, und ſie in dieſer Hinſicht mit dem Geſchaͤfte der Aeltern in der naͤchſten, bedeutendſten und anziehendſten Verwandſchaft leben. Wie? die Lehrer einer öoͤffentlichen Schule, von Gott und der Mitwelt zur Miterringung der heilig⸗ ſten Menſchheitszwecke berufen, ſollten blos als kalte Unterrichter da ſtehen, und nicht mit den Aeltern die vielfaͤltigen Vater⸗ und Mutterſorgen theilen? Es ſollte fernerhin die ungluͤckſelige Scheidewand zwiſchen dieſen und jenen fortbeſtehen, und den Lehrern, den Miterziehern der dem oͤffentlichen Unterrichte uͤbergebenen Kinder, nicht gegoͤnnt ſeyn, dem Heiligthume der haͤuslichen Erziehung etwas naͤher zu ruͤcken, und ſie da gemuͤthlich über die noͤthigen Mittel und Wege reden zu laſſen, durch welche der zum Juͤngling heranreifende Knabe nach ſeiner Individualitaͤt am richtigſten zum Ziele ſeiner Beſtimmung gelangt? Fuͤrwahr, dann wuͤrde die beßte Schuleinrichtung nur halb in ihrer Wirkung erreicht, und das, was von Baſedow bis auf Peſtallozzi zu Veredelung der Menſchheit vermittelſt einer kraftvollen Erziehungsweiſe erſonnen und ſo dringend empfohlen wurde, als leeres Wortgepraͤnge immer und ewig verhallen! Aber es behute der Himmel, daß


