——————————O—
Nar laͤnger kann ich dem Wunſche entſagen, uͤber den angezeigten Gegenſtand mich mit den Aeltern, welche der Friedrichsſchule ihre Kinder anvertraut ha⸗ ben, mit der ganzen Waͤrme des Gefuͤhls und unge⸗ ſchminkter Offenherzigkeit zu unterhalten. Er betrifft die erſte aller ihrer Vater⸗ und Mutterſorgen; er be⸗ trifft die Grundlage des reinſten und dauerhafteſten Gluͤcks ihrer Kinder, die, gehoͤrig befeſtigt, ſelbſt dann, wenn das Gediegenſte nicht mehr von Beſtand waͤre, unerſchuͤtterlich, wie der Fels im anſtuͤrmenden Meere, ſteht; er betrifft die Sittlichkeit, die Religion, die Tugend und Rechtſchaffenheit ihrer zu dem hoͤheren Alter heranwachſenden Kinder. Waͤre es moͤglich, daß Winke und Vorſchlaͤge, wie ſie in Verbindung mit den Lehrern der Friedrichsſchule zu dieſem wichti⸗ gen Zwecke mitwirken muͤſſen, keinen Eingang bei ihnen finden ſollten? Fuͤrwahr, dann muͤßte man ſelbſt ihre Liebe gegen ſich und ihre Kinder bezweifeln! Denn wieviel an innerem Werthe verliert im Grunde der Menſch bei jeder gruͤndlich und nach der beſten Me⸗ thode erlernten Wiſſenſchaft, wenn in ihm die Gefuͤhle


