§ 1.
§ 2.
Einleitung.
Diese Programmbeilage bildet die Fortsetzung zur Inaugural-Dissertation des Verfassers, Marburg 1891 und zum 90. Heft der„Ausgaben und Abhandlungen aus dem Gebiete der romanischen Philologie“ Marburg, Elwert'sche Verlagsbuchhandluug 1892, in welchem jene durch Text- beilagen vervollständigt wurde. Während dort die zwei Pariser Handschriften 1451 und 22555, welche die Sage von„Huon de Bordeaux“ enthalten, mit einander und mit der Turiner Handschrift L. II. 14, herausgegeben von Max Schweigel, Ausg. u. Abh. LXXXIII verglichen wurden, erscheint hier aus der umfangreichen Handschrift Bibl. Nat. frc. 1451 die erste Fortsetzung des Huon- Romans, die„chanson d'Esclarmonde“, die wiederum mit obengenannter Turiner Handschrift verglichen wird. In der Pariser H. 22555 findet sie sich nicht.
In P. 1451 bildet die 326. Tirade fol. 164 r den Schluss des eigentlichen Huon-Romans und zugleich den Anfang der chanson d'Esclarmonde, die Vers 21 beginnt, bis fol. 202 r 6 reicht und etwa 2500 Verse umfasst. Der Text dieser chanson nach der Turiner H.(T.) findet sich bei Schweigel-Ausg. u. Abh. LXXXIII Seite 93,— 117, 10 und die Analyse davon§ 196—§ 207 unter dem Buch- staben C. T ist im Zehnsilbner, P 1451 im Alexandriner verfasst..
Dieser„chanson d'Esclarmonde“ unmittelbar folgend finden sich in P. 1451 noch: die„chanson de Huon, roi de féerie“ fol. 202 r 7— 206 v 15(vgl. Ausg. u. Abh. XC § 28—§ 63, Text Seite 95— 102) und endlich die dritte Fortsetzung, die„chafson de Clarisse et Flourent“ fol.


