die auf der Schule gelehrt werden, nutzbringend und
vorteilhaft für den Schuler sei, ist in den verschiedenen Jahrzehnten vor allem, oft aber auch zu derselben Zeit ver- schieden beurteilt worden. Zahlreiche pädagogische Werke und Programmabhandlungen haben sich mit den Vorteilen und Nachteilen der Sprachvergleichung befaßzt und sind oft zu ganz verschiedenen Ergebnissen gekommen. Die größste Bekdmpfung hat bei den Gegnern der Sprachvergleichung die Verwendung des Lateinischen im neusprachlichen Unterricht gefunden, besonders zur Erlernung des Französischen. Die verschiedensten Grunde hat man dagegen, doch auch dafür ins Feld geführt. Besonders heftig wurde die Heranziehung des Lateinischen im Betriebe der neueren Sprachen in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts angefeindet. Der Grund dafur ist jedoch leicht zu finden. Lange Zeit, bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts war der neusprachliche Unter- richt nicht von Philologen von Fach erteilt worden; die Methode schloß sich äußerst eng an die des Lateinischen an. Als Beispiel möge der Titel des französischen Lehrbuchs dienen, das der Rektor des Gymnasiums zu Frarbach Joh. Jak. Schatz im Jahre 1724 drucken ließ:„Das ist erleichterte französische Grammatica, welche überhaupt nach der lateinischen Grammatica Langiana dergestalt eingerichtet ist, daßs nicht nur die darin befindliche Methode und Ordnung, sondern soviel als möglich auch deren Worte beibehalten worden, und durch eine beständige Collation die Uebereinstimmung und Unterschied der lateinischen und französischen Sprache deutlich
D' Frage, ob die Vergleichung der einzelnen Sprachen,


