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Als Beispiel einer Analyse hiesiger Süsswasserbrunnen gebe ich die von Hrn. Dr. med. E. A. Genth im Laboratorium des Hrn. Geh. Hofrathes Prof. Dr. Fresenius ausgeführte Untersuchung der wichtigsten Bestandtheile des Schlossbrunnens hier wieder:*) In 1000 Grammen:
CC. 0,106670. ClI Nea(,034952. GK..... 0,001693. Cl Mg...... 0,018029. CI;.. 0,017203.
...... 0,035900.
Summe. 0,214447.
Was nun die Temperaturgrade der hiesigen Quellen und Brunnen angcht, so füge ich hier noch einige Beispiele an, welche auf meine eigenen 400 bis 500 in den Jahren 1845, 1846, 1855 bis 1859 mit mehr oder minder genauen Instrumenten gemachten Be- obachtungen sich gründen, worüber ich in den letztgenannten Jahren ein besonderes Jour- nal geführt habe.
Aus Gruppe a) echte Thermen erwähne ich:
1) Den Kochbrunnen= 54 bis 550 Réaum. 2) Brühbrunnen= 489. 3) Adler-Quelle, Goldnen Brunnen= 500. 4) Hinter dem Gemeindebade= 360. Von b) Halbthermen führe ich an: 1) Pumpe im Hofe des Herrn Tünchermeisters Ph. Schramm= 140. 2) Artesisch erbohrter Brunnen im Hofe von Stuber's Mühle= 13 ⁄20. 3) Pumpe des Herrn Rufus Walther, Nro. 9 am unteren Heidenberge= 130. 4) Faulbrunnen= 110.. 5) Bei Herrn Procurator Dr. Lang Pumpe= 100. 6) Pumpe in der Verbindungsstrasse von Nero- und Taunusstrasse= 120⁰.
Von der Gruppe c) Süsswasser glaube ich etwas mehr Beispiele aufführen zu müssen, weil diesen bisher am wenigsten Aufmerksamkeit geworden ist:
1) Der Löwenborn, Quelle in einer Wiese links an der Schwalbacher Chaussée an der
Umbiegung, wo rechts der Weg zur Walkmühle abgeht, 8o.
2) Wiesenbrunnen hinter der neuen Colonnade 890.
3) Marienbrunnen im Nerothalc S8o.
4) Im Hofe des Herrn Bertram, Marktstrasse nächst der Rheinstrasse, 71⁄½0. 5) Marktbrunnen 60.
6) Schlossbrunnen an der Mauer nächst dem Pferdestalle 5,50.
7) Schlossbrunnen an den Remisen 50.
8) Am Michelsberg 6 ⁄20.
9) In der Langgasse an Schellenberg's Hofbuchhandlung 50.
*) Vergl. dessen Broschüre: Untersuchungen über den Einfluss des Wassertrinkens auf den Stoffwechsel (Wiesb. 1856), S. 5.
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