Zur Naturgeschichte der Umgegend von Wiesbaden. a Von Conrector Dr. Sandberger. Uebersicht: I Geologie und Mineralogie.— II. Quellen und Brunnen.— III. Phanerogamische Gewnichser— IV. Notiz über die Fauna.
G öthe sagt(in den Wahlverwandtschaften):
„ Fon der Natur sollten wir nichts wennen, als was uns unmättelbar
Iibenckoy umgiebt.*
In meiner„Uebersicht der naturhistorischen Beschaffenheit des Herzogthums Nassau“ Wiesbaden, Chr. W. Kreidel'sche Buchhandlung 1857.(Nebst 7 lithographierten Tafeln mit iiee Srren aus den drei Reichen der Natur.) S. 12 heisst es:„Machen wir eine Wanderung vom Norden des Herzogthumes nach Süden und gehen etwa von Berg- ebersbach aus über Dillenburg, IlerBor Merkenbach, Löhnberg, Weilburg, Niedersel- ters(auch Brunnenselters gen.), Wehen nach Dotzheim und Schierstein bis zum Rheine, so begegnen wir der Mehrzahl aller nassauischen Gesteins- und Bodenarten.“ Da finden wir nämlich: 1. Spiriferensandstein; 2. Orthoccrasschiefer; 3. Diabas(oder Augit-Grün- stein); 4. Schalstein(oder Spilit); 5. Cypridinenschiefer; 6. Posidonomyenschiefer(Herborn, Sinn); 7. Basalt; 8. Braunkohle(vorzüglicher Qualität); 9. Porphyr; 10. Sericitgestein und Quarzit; 11. Litorinellenkalk; 12. Plastische Thone der Tertiärformation; 13. Dilu- vialgerölle, Kies und Knochensand(Biebrich-Mosbach); 14. Löss; 15. Alluvium und Flussgeschiebe. 1
Gehen wir aber von Westen nach Osten, so treffen wir die auf dem beigedruckten IHolzschnitte dargestellte Gesteinsfolge:
West. Ost. Emle. Aizlackt 9 J Mn a Snuen C2ixne L Giedee, A„,, g⸗ Zanghcc 1* S 1 A=t Aacrclartt
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NE— 2 53 3 7 4— lLaacher vulkanische Gebilde.](11). 1. Spiriferensandstein(1). 2. Orthocerasschiefer(2). 3. Schalstein(3). 4. Stringocephalenkalk(4). 5. Dolomit(4*). 6. Cypridinenschiefer(5).
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