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durchscheinend, Oberrand meist gerade, dem Bauchrand parallel; Oberfläche sehr stark glän- zend ¹), glatt oder fein querliniirt, mit opaken Pünktchen bedeckt, die zuweilen so dicht stehen, dass die Durchscheinenheit verloren geht; Farbe meist milchweiss, auch blass horn- farbig, gelblich, orange- und rosenroth; Schloss schmal, kurz, in der Mitte ausgerandet; in der rechten Schale ein pyramidaler, spitzer, etwas hakig gekrümmter Hauptzahn,(sehr selten zwei,) vor der kurzen, schief nach hinten geneigten, sehr kleinen, unten nicht vorspringenden Ligamentgrube; in der linken zwei entsprechende, jenen zwischen sich nehmende Zähne, deren vorderer am kleinsten ist und sich schief gegen den Rand fortsetzt, während der hintere dicker und vorspringender ist und senkrecht nach unten geht; zuweilen sind die letztge- nannten Zähne parallel und lassen eine breite, parallelepipedische Spalte zwischen sich; hinter dem Ligamient ein kurzer Seitenzahn in jeder Schale, der in der rechten viereckig ist, manch- mal sich etwas verlängert und eine mehr dreieckige Form annimmt; der der linken Schale ist zweispaltig zur Aufnahme des vorigen; Muskelflecke gleich oder fast gleich, kreisrund, zuweilen in's Viereckige übergehend, besonders der hintere.
Deshayes beschreibt am angeführten Orte 37 Arten, die einander sehr ähnlich sind und meist von den Philippinen, auch von Australien und den Sundainseln stammen. Nur eine, die grösste, S. Cumingii, ist bei Panama gefunden worden. Die Psammobia vitrea Quoy Voy. de l'Astrol. wird von Deshayes auch im Zweifel für eine Scintilla gehalten, was schon desshalb unrichtig sein muss, weil ihr der Autor ein äusseres Ligament zuschreibt.
III. Familia: Kelliadae.
Thier: Mantel theils geschlossen, hinten nur mit einem Anal-Siphon versehen, der zuweilen kurz, zuweilen verlängert ist; vorderer Manteltheil in der Regel in eine röhren- artige Falte zusammengelegt; zwei ungleiche Kiemen auf jeder Seite; Fuss dreieckig oder beilförmig, zusammengepresst, bisweilen mit Byssusgrube versehen.
Gehäuse: Dünn, gleichschalig, gleichseitig bis ungleichseitig, geschlossen, selten etwas klaffend; Oberfläche glatt, auch quer- oder längsgestreift; Wirbel ziemlich dick, spitz, ge- krümmt; Ligament in einer verlängerten oder dreieckigen Grube unter den Wirbeln; daneben ein auch zwei Hauptzähne, zuweilen ein Seitenzahn; Manteleindruck ohne Bucht; zwei mehr oder weniger gerundete Muskelflecke.—
Die Genera dieser Familie sind durchaus nicht genügend untersucht; man findet die- selben Arten als Kellia, Lasea, Lepton, Tellimya beschrieben, ja Forbes und Hanley
¹) Bei Deshayes iünden wir den Widerspruch:»Testa... epidermide destituta« und später:„La sur-
face extérieure dans les Scintilla est dépourvu d'épiderme“; dennoch p. 175. N. 9:„Sc. scintillans... sub epidermide tenui, pallide glaucescente alba.“


