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Forsters Beobachtungen über die Wasserverhältnisse auf Norfolk, der Osterinsel, den Markesas und Neuseeland sind gering, aber richtig. Während auf der Osterinsel sich nur angesammeltes Re- genwasser findet, sind die andern genannten Inseln und Inselgruppen, besonders die Markesasinseln und Neuseeland, reich an frischem Quellwasser).
Hieran schliesst noch Forster eine kurze Betrachtung über das Vorkommen von Quellen und Teichen auf den südlichen Ausläufern Amerikas. Hier hat nur Feuerland viele schöne Quellen und grosse Teiche:„Hin und wieder rauscht auch mancher starke Wasserfall und stimmt die Wildheit der ganzen Gegend zu etwas sanfteren Scenen herab).“— Das in ewigen Schnee und Eis begrabene Südgeorgien und Sandwichland besitzen kar keine Quellen.
Zweiter Abschnitt.
Bäche.
„Unter so vielen Bächen,“ sagt Forsters),„welche in den Gesellschafts- und Markeseninseln und in Neuseeland entspringen, ist keiner ansehnlich genug, um besondere Aufmerksamkeit zu verdienen.“ Und wir werden ihm hierin beistimmen, wenn auch einige Flüsse Neuseelands durch den Abfluss der Gletscher sehr wasserreich und für den heutigen Verkehr dadurch wichtig sind, dass sie Boote und kleine Dampfer tragen können. Georg Forster wollte daher wenigstens die Themse, den heutigen Waiho, auf der nördlichen Insel Neuseelands nicht übergangen wissen“), der zwar nicht der grösste, aber für die Schiffahrt einer der bedeutendsten ist, er trägt kleine Schiffe 12, und grosse Boote 25 Meilenõ).
Besonderes Interesse erregte bei Forster auch die Beobachtung, dass die in die Duskybai mün- denden Gebirgsflüsse an der Mündung allmählich seicht werden, während der Sund selbst sehr tief ist. Sogleich hat Forster auch den richtigen Grund dafür gefunden. Er schreibt diesen Umstand den Sedi- menten zu, welche die Flüsse mit sich führen und an der Mündung fallen lassen, während Wind nnd Fluten das weitere Vordringen in den Sund selbst verhindern. Hier aber die Bildung von Sand- bänken einer allmählichen Hebung zuzuschreiben, ist unmöglich, denn nur die Ostküste steigt allmäh- lich in die Höhe, die Westküste dagegen ist im Sinken begriffen²). Zugleich unterlässt es Forster auch hier nicht, auf die prachtvolle Landschaft, besonders auf die grossartigen Wasserfälle und Kas- kaden der Duskybai aufmerksam zu machen.
Dritter Abschnitt. Weltmeer.
Von der erst in unserer Zeit mit aller Energie wieder aufgenommenen Ansicht ausgehend, dass„die allergenauesten Untersuchungen über die Beschaffenheit des Weltmeeres nicht verschwendet
¹) Meinicke a. a. O. Bd. I. p. 341(Norfolk). Bd. II. p. 228(Osterinsel). Bd. II. p. 237(Markesas). Bd. I. p. 250(Neuseeland).
²) Forster a. a. O. p. 42.
²³) Forster a. a. O. p. 43.
⁴) Forster a. a. O. p. 43 Anmk.
5⁵) Meinicke a. a. O. Bd. I. p. 250 und 259.
*⁴) Peschel-Leipoldt a. a. O. p. 366.


