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aber vor einigen Jahren auf den alten Friedhof an der Nieder⸗ Ramſtädter Straße verſetzt wurde), hatte die Lehrer der altheſſi— ſchen Bezirke in Starkenburg zu Erben ſeines Vermögens ein⸗ geſetzt und ſein Wohnhaus(Alexanderſtraße 1) zu einem Schul⸗ haus und einer Wohnung für einen Pfarrer und einen Lehrer be⸗ ſtimmt. Auch die Armen und Waiſenkinder waren nicht vergeſſen. (Gedenktafel am Hauſe Alexanderſtraße 1.)
Küchlerſtraße(1 719)5 Geh. Obermedizinalrat Dr. Hein⸗ rich Georg Küchler,* 1811 D, † 1873 D, Gründer des Mathil⸗ den⸗Landkrankenhauſes(an bezw. 1850), das nach ſeinem Tode von ſeinem Sohn, Medizinalrat Dr. Karl Küchler, † 1908, ge⸗ leitet wurde, und das in dem Aliceſpital fortlebt.
Beckſtraße(1873): Geh. Regierungsrat Ferdinand Beck, * 1828, † 1862, Mitbegründer und langjähriger Leiter der noch beſtehenden Knabenarbeitsanſtalt, an die auch der jetzt verſchwun⸗ dene Name Blumenſtraße(1864— 1907) erinnerte, weil in der Anſtalt durch ihre Schüler auch die Blumenzucht getrieben wurde(ſ. Landgraf⸗Georgs⸗Straße).
Wilhelm⸗Jäger⸗Straße(1918): Nach dem verdienſt⸗ vollen, langjährigen Leiter des Städtiſchen Krankenhauſes, Gehei⸗ men Medizinalrat Dr. W. Jäger(1839—1910), genannt.
Jacobiſtraße(1920): Zum Gedächtnis an den Fabrikanten und Kommerzienrat Ferdinand Jacobi,* 1845, † 1917,„der ſich bei der Gründung des Bauvereins„Daheim“ und bei Förde⸗ rung der Beſtrebungen zur Errichtung billiger Einfamilienhäuſer verdient gemacht hat“.
Heinrich⸗Fuhr⸗Straße(1918): Nach dem Begründer der Fuhrſtiftung, dem Kaufmann Heinrich Fuhr(1777—1840). Das Kapitalvermögen der Stiftung betrug Ende 191 55 795.89 Mark, davon wurden 1914 1600 M. an 4 Handwerker vergeben.
Schloſſerſtraße(1918): Nach Karl Schloſſer(1804 bis 1844) genannt, der der Stadt eine Stiftung vermacht hatte, deren Kapitalvermögen Ende 1914 M. 45 923.33 betrug, aus deren Zin⸗ ſen 1914¾ M. 1028.58 an 6 Lehrlinge zur Erlernung eines Hand⸗ werks vergeben wurden.
Helfmannſtraße(1905): Johann Adam Helfmann, 1815 bis 1885, ſetzte die Stadt Darmſtadt zur Erbin ſeines beträcht⸗ lichen Vermögens ein unter der Auflage der Entrichtung einer Neihe von Legaten, mit welchen der wohltätige Sinn des Ver⸗ ſtorbenen namentlich mehrere hieſige der Wohltätigkeit gewid⸗ mete Anſtalten in reichem Maße bedachte. Gedenktafel am Hauſe Stiftſtraße 45: Helfmannſtiftung, Kleinkinderſchule.
Wilhelm⸗Schwab⸗Straße(1905): Wilhelm Schwab (1816—1891) war einer der trefflichſten Söhne unſerer Stadt. Wohltäter, Freund und Berater der Armen ‚Begründer der „Schwabſtiftung“ für Ausbildung talentvoller Knaben aus armen Familien, Stifter des Turms auf der Ludwigshöhe.


