Aufsatz 
Neue Gesichtspunkte in der Theorie der Kegelschnitte / von Ernst Ritsert
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3) Schülerzahl im Schuljahr 1884 85.

Bestand Gesamtzahl Aus Aus- Pro- Ka- Is. Bestand

Klasse zu Zugang 4 im 1. V am Anfang Schuljahr Laubach wärtige ſtestanten tholiken raeliten Ende

1. 10 1 11 141 ſens 10 11 Ila 7 1 8 2 6 8 383 IIb 17 1 18 12O6 17 117 1n 15 IIla 9 3 12 5 7 12 12 IIIb 13 1 14 4 10 14. 13 IV 15 15 10 5 14 1 15 V 8 2 10 3 7 10 10 VI 4 4 2 2 V 4 V 4 Summa 83 9 b 92 V 28 64 V 9o0 2 V 88

4) Zur Chronik der Anstalt.

Am Schlusse des vorigen Schuljahres schieden von der Anstalt die Gymnasiallehrer Dr. Paul Mohr und Georg Heil; ersterer hatte sechs, letzterer zwei Jahre an derselben gewirkt. Herr Dr. Mohr folgte einem Rufe an das Gymnasium in Bremerhafen, während Herr Heil, dessen Wunsch es immer war, die englische Sprache in England selbst sich ganz zu eigen zu machen, eine Lehrer- stelle daselbst annahm.

Von dem Kuratorium gewählt und von Großherzoglichem Ministerium bestätigt traten an ihre Stelle: Dr. August Röschen, seither Lehrer an der Realschule zu Giessen, und Dr. Ludwig Buchhold, seither Lehrer an dem Gymnasium zu Fellin in Lievland. Der letztere konnte sein Amt zuerst anfangs Juli antreten, und war Herr Heil so freundlich, die Stellvertretung desselben einstweilen zu übernehmen.

Der 27. Juni, der Geburtstag des hohen Schulpatrons, war in diesem Jahre ein besonderer Festtag, indem an demselben der erlauchte Herr Graf und die erlauchte Frau Gräfin ihre silberne Hochzeit feierten. Lehrerkolleg und Schüler hatten die Ehre, ihre Glückwünsche zur Feier des Tages darzubringen.

Größere Ausflüge wurden unternommen: am 30. Juli von der Prima über Ulrichstein nach dem Oberwald und Schotten; am 5. August von der Sekunda über Lich nach dem Schiffenberg und Gießen. Im übrigen wurden häufige Turn- und Eisfahrten veranstaltet.

Nach Schluß des vergangenen Sommerhalbjahrs wurde von dem Unterzeichneten folgendes Ausschreiben an die Eltern der einheimischen und auswärtigen Schüler gerichtet:

Bei den Verhandlungen der Kommission, die zur Prüfung der Frage der UÜberbürdung der Schüler höherer Lehranstalten von Großherzoglichem Ministerium berufen wurde, ist es unter anderem zur Sprache gekommen, ob es sich nicht empfehle, die seitherigen häuslichen Schulaufgaben unter Aufsicht geeigneter Lehrer in der Schule anfertigen zu lassen, die

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