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aus den Büchern I—IV(n. 1— 9). Etwa 200 Verse wurden memorirt. Repeti- tion der Prosodie und der Regeln über den Hexameter nach Ellendt-Seyffert. Metrische Uebungen. 3 St. Prof. Genthe.
Griechisch: In der Grammatik wurde die Formenlehre repetirt und die Syntax nach Koch bis zur Lehre von den Präpositionen gelernt und in Exercitiis extempp. eingeübt; jede Woche wurde ein Exercitium scholasticum oder domesticum ge- schrieben. 3 St. Aus Xenoph. Anab. lib. III— IV c. 8 erklärt, repetirt und zum Theil memorirt. 3 St. Prof. Eberz. Ferner wurde(1 St. wöchentlich) in der Odyssee lib. IV 1—490 gelesen, erklärt, repetirt und zum Theil memorirt. Prof. Eberæ.
Deutsch: Erklärung ausgewählter Gedichte von Goethe, Schiller, Uhland u. a. m. Herzog Ernst von Uhland und Zrini von Körner gelesen und besprochen. Wöchentlich übten sich 3 bis 4 Schüler im Vortrag deutscher Gedichte; alle vier Wochen wurde ein Aufsatz geliefert und nach der Correctur sachlich und sprachlich durchgenommen. 2 St. Prof. Ebere.
Französisch: Sommer: Ploetz' Schulgrammatik Lection 12— 23 mit Uebersetzung, theils mündlich, theils schriftlich. Aus Lüdecking's Lesebuch(Th. I) Erzühlungen 1— 17.— Winter: Ploete⸗' Schulgrammatik Wiederholung der Lectionen 6—23 und weiter bis 25. Die Uebungen z. Th. schriftlich. Extemporalien. Lüdecking I verschiedene prosaische und poetische Stücke. Auswendiglernen einiger Gedichte. 2 St. Caumont.
Englisch: Sommer: Grammatik nach Plate's Elementarbuch Lection 1— 25. Münd- liche und schriftliche Uebungen.— Winter: Grammatik nach Plate, Lectionen 25— 38. Mündliche und schriftliche Uebungen. Lesestücke 1— 14. 2 St. Caumont.
Geschichte: Römische Geschichte vom ersten Triumvirate bis zum Ausgange des weströmischen Reiches. Völkerwanderung. Deutsche Kaiserzeit bis zum Eintritt des 16. Jahrhunderts. 2 St. Prof. Creizenach.— Für die katholischen Schüler siehe Quarta.
Geographie: Grossbritannien mit seinen aussereuropäischen Besitzungen; Frankreich; das russische Reich; Amerika. 1 St. Prof. Creizenach.
Mathematik: a) Repetition und Fortsetzung der ebenen Geometrie(Planimetrie), insbesondere die Lehre von den Vierecken und vom Kreise I. Abschn.; geome- trische Oerter. Anwendungen. Einfache Constructionsaufgaben. 2 St.— b) Fort- setzung der allgemeinen Arithmetik, insbesondere Multiplication und Division. Partialdivision. Quadrate und Cuben von Binomen und Polynomen. Zer- legen in Factoren und Heben der Brüche. Heiss§ 25 incl. 1 St. Raabe.


