Aufsatz 
Die Idealisierung der Naturvölker des Nordens in der griechischen und römischen Literatur
Entstehung
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Schulnachrichten.

Das Lehrercollegium des Gymnasiums blieb während des Schuljahrs 1874/75 in seinem Bestande unverändert. Während der erusten Krankheit des Herrn Professor Dr. Creizenach(Anf. März bis Ende Juni 1874) wurde theils von Herrn Dr. Emil Römer, theils von den Collegen Hülfe geleistet, unter denen namentlich Herr Prof. Dr. Janssen für den Erkrankten, auch bei der Abiturientenprüfung, eintrat. Für Herrn Prof. Dr. Ehberz, welchem zur Befestigung seiner Gesundheit die Sommerferien um zwei Wochen verlängert wurden, übernahmen Herr Dr. Römer und Herr Dr. Trommershausen den Unterricht in Tertia, während Herr Dr. Kemerling inzwischen letzteren in Sexta vertrat. Die Schule ist den genannten Herren für die bereitwillig geleisteten Dienste zu bestem Danke verpflichtet.

Die Zunahme der Schülerzahl hat, namentlich in Quarta und Tertia, schon im nun vergangenen Schuljahr manche Schwierigkeiten für den Unterricht hervorgerufen; für das nächste Schuljahr würden sich diese zu grossen Missständen steigern, weshalb der Unterzeichnete einen Antrag auf vorläufige Trennung der Quarta und Untertertia in allen wichtigeren Fächern gestellt hat, welcher seitens des verehrlichen Patronats genehmigt worden ist. Gleichzeitig ist eine Veränderung in der Stellung der Classen- lehrer von Sexta, Quinta und Quarta vorgeschlagen, so dass jeder derselben seine

Schüler durch die 3 unteren Classeu, also drei Jahre lang als Hauptlehrer zu leiten hat.

Mit besonderem Danke erwähnen wir der Thätigkeit der»Arthur und Emil Königswarther'schen Stipendienstiftung,« welche vor 2 Jahren ins Leben trat und seitdem unter der umsichtigen Leitung des Herrn Bürgermeister Berg den besten Fortgang gehabt hat. Zahlreiche Schüler, junge Kaufleute, Studenten und Poly- techniker sind dadurch mit den Mitteln zur Erwerbung eines höheren Bildungsgrades versehen worden. Möge es dem edlen Stifter, der seiner Schöpfung die aufmerksamste und liebevollste Theilnahme widmet, noch lange vergönnt sein, sich des Segens zu erfreuen, den diese wohlthätige Anstalt Vielen in reichem Maasse spendet.