21 cus, Meſſina; Mailand u. ſ. w.— d) Oeffentliches Leben, Staat, Stände: Anfangs König, Senat und Volksverſammlung; Einteilung der Bürger nach dem Vermögen durch Servius Tullius. Republik unter den Konſuln; Patricier und Plebejer; Aufzeichnung der Geſetze durch die Decemvirn; Optimaten; Beſetzung der Aemter; Verwaltung der Provinzen. Der Julianiſche Kalender.— e) Kriegsweſen: Einzel⸗ kämpfe der Horatier und Curiatier und des T. Manlius Torquatus. Die römiſchen Legionen gegen⸗ über der Phalanx und den Elephanten des Pyrrhus. Vernichtung des römiſchen Heeres bei Kannä. Belagerung von Syracus. Kriegsſchiffe. Schlacht bei Mylae, Typus einer Seeſchlacht(Enterbrücken).
3. Die Spanier. Pyrenäenhalbinſel.(Römiſche Geſchichte V). Begrenzung durch die Pyrenäen und das Meer. Die Flüſſe Ebro und Duero. Geſchichte: Koloniſation durch die Kar⸗ thager, der 2. puniſche Krieg, der Numantiniſche Krieg. Anſiedlungen: Neu Karthago, Sagunt, Ilerda, Munda, Numantia.
4. Die Gallier⸗Franzoſen.(Lat. VI, römiſche Geſchichte V). a) Landesgrenzen: Waſgen⸗ wald, Alpen, Pyrenäen, das Meer.— b) Gewäſſer und Anſiedlungen: Maas(Mosa) nicht weit von der deutſchen Grenze, daran Sedan, Verdun. Seine(Sequana), daran Paris(Lutetia Parisiorum; geographiſche Lage!) und Melun(Melodunum); rechts die Marne(Matrona), daran Chalons sur Marne(Catalauni); nördlich Rheims(Durocortorum, Hauptſtadt der Remi). Loire(Liger), daran Orleans(Cenabum, civitas Aurelianorum). Nordoſtgrenze Belgien(Belgae, Sedan). Geſchichte: Eroberung durch Caeſar. Der deutſch⸗franzöſiche Krieg 1870/71 nach Meurer, Pauli Sextani liber. Kulturverhältniſſe. a) Stämme: Parisii, Senones(Melodunum), Remi, Catalauni, Belgae, Mediomatrici(Divodurum= Metz), Sequani, Haedui, Nervii.— b) Typiſche Eigenſchaften: Eitelkeit und Ruhmſucht, Tapferkeit aber Mangel an Ausdauer, Verzagtheit im Unglück, Wankelmut und Neuerungs⸗ ſucht.— c) Gottesverehrung: Druiden, Menſchenopfer.
C. Kulturgeſchichtliches Syſtem.
1. Völkerfamilien: Indogermanen= Gallier, Germanen, Slawen, Römer, Griechen, Perſer, Inder. Semiten= Chaldäer, Aſſyrer, Iſraeliten und ihre Nachbarn, Phönicier und Karthager.
2. Lebensweiſe und Anſiedlungen.(Kulturſtufen): a) Viehzucht— Wanderleben (Nomaden': die Iſraeliten zur Zeit der Patriarchen.— b) Ackerbau, Seßhaftigkeit, gemeinſame Wohn⸗ ſitze(Dörfer, Städte): die Iſraeliten in Kanaan, die Egypter, die Deutſchen ſeit der Völkerwanderung u. ſ. w.— d) Befeſtigte Städte, Burgen: die Griechen im heroiſchen Zeitalter, die Römer, die Deutſchen ſeit Karl d. Großen(Sorbenburgen) und Heinrich I.(Befeſtigte Städte).
3. Staatsverfaſſung(vgl. H. Schiller in der Zeitſchrift füj Gymn.⸗Weſen 1888 Bd. XILII, p. 401 ff.). a) Einfache Formen: Familien unter den Patriarchen(älteſte Zeit Iſraels), Stämme unter Stammesführern(Richterzeit, Griechen, die alten Deutſchen).— b) Alleinherrſchaft: Volkskönige (Egypten, Perſien; Theokratie in Iſrael). Volkskönig, Stammeskönige, Volksverſammlung(Griechen vor Troja, vergl. Deutſchland); König, Senat, Volksverſammlung(Rom).— c) Republik: Konſuln, Senat, Volksverſammlung(Rom, Karthago, Frankreich).
4. Kriegsweſen. a) Bewaffnung: Schutz⸗ und Angriffswaffen der älteſten Zeit: Helm, Panzer, Schild; Schwert, Lanze, Bogen u. ſ. w. Fußkämpfer und Wagenkämpfer. In den Perſer⸗ kriegen Schwerbewaffnete, Leichtbewaffnete und Reiter. Die Kriegselephanten des Pyrrhus und Hanni⸗ bal. Die Reiterheere der Numider und der Hunnen. Die Ritterheere der Deutſchen ſeit Heinrich I. In der Neuzeit Schießgewehre, Kanonen, Mitrailleuſen; 3 Waffengattungen: Fußvolk(Infanterie und Jäger), Reiterei(Kavallerie; Küraſſiere letzter Reſt der Ritterzeit; Wehrloſigkeit der Reiter gegen In⸗- fanteriefener, vgl. die franzöſiſchen Küraſſiere bei Wörth), Artillerie und Pioniere;— b) Ueberwindung
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