Geometrie. 3 St. Derselbe. Weitere Ausführung der ebenen Trigonometrie; sphärische
Trigonometrie. Anwendungen der letzteren auf sphärische Astronomie. Neuere Geometrie. Ele-
mente der analytischen Geometrie. Wiederholungen, Konstruktionen, Berechnungen. Aufgaben bei der Entlassungs-Prüfung:
1. Ein Dreieck zu konstruieren aus b, wa— ha, 8— 7. 2. Wie groß ist der Inhalt eines regulären Oktaeders, welches einer
Oberfläche 0= 0,2348 qm beträgt. 3. In einem Dreieck ist a= 8,234 cm, b= 7,628 cm inhalt F= 16,56 qem beträgt; wie groß sind c, a, 8, 7, r? 4. X— 6 X*+ 9 X— 4= 0 Physik. 4 St. O.-L, Dr. Reichenbach. Wiederholung der gesamten Physik. Tieferes Eingehen auf schwierigere Kapitel mit Anwendung math. Entwickelungen, bes. auf dem Gebiet.
der Mechanik, Optik, Wärme und des Galvanismus. Zahlreiche phys. Aufgaben. Chemie. 3 St. Derselbe. Unorganische Chemie und Mineralogie. Erweiterung des Pen-
sums der U. I. Tieferes Eingehen auf die chem. Theorien. Fortgesetzte UÜbung in der Lösung
stöchiometrischer Aufgaben. Grundzüge der qualitativen Analyse. Zeichnen.(komb. mit U. I.) 2 St. Hein. Zeichnen nach Gipsmodellen. Durchdringung
von eckigen und runden Körpern(O. I.). Projektion von Graden, Flächen und Körpern, Drehung und Netzabwickelung von einfachen Körpern(U. I.).
Kugel einbeschrieben ist, deren
„7= ein spitzer Winkel, während der Flächen-
Unter-Prima. Ordinarius: Oberlehrer Morin.
Evangelische Religion 2 St. Weiss(s. O. I.) Katholische Religion(komb. mit II und III). 2 St. Kaplan Delaspée. Die bib- lischen Geschichten des N. T. nach der gr. Biblischen Geschichte von Dr. Schuster- Mey. Die
Lehre vom Glauben bis zum 5. Glaubensartikel nach dem großen Diözesan-Katechismus. Deutsch. 3 St. O.-L. Morin. Kurze Ubersicht über die Geschichte der deutschen Litteratur
der zweiten Blüteperiode im Anschluß an die Lektüre aus Paldamus, Lesebuch VI.— Lektüre
von Goethes Hermann und Dorothea und Schillers Wallenstein.— Disponier-, Deklamations- und Redeübungen.— 10 Aufsätze mit vorangestellter Disposition.
Themata der Aufsàtze: Mit welchen Gründen verteidigt Rudenz in Schillers Wilhelm Tell(Akt
II, Scene 1) seine Anhänglichkeit an Oesterreich?— 2. Die Friedensthätigkeit Friedrichs des Großen.—
3. Warum wird der Rhein vor allen anderen Flüssen Deutschlands gepriesen?— 4. Was erzählt uns
Goethe im sechsten Gesange von„Hermann und Dorothea?“.(Klassenarbeit.)— 5. Disposition und Ge-
dankengang der Herderschen Rede:„Von der Annehmlichkeit, Nützlichkeit und Nothwendigkeit des
Studiums der Geographie“.— 6. Die elektrische Ausstellung zu Frankfurt am Main.(In Briefform.)—
7. Welche Einwirkungen hatte der siebenjährige Krieg auf Goethe in seiner Knabenzeit?(Klassenarbeit.)—
8. Der Gang der Handlung in Wallensteins Lager.— 9. Die Schlacht bei den Pyramiden.(Nach Thiers.)
— 10. Welche Hindernisse hatte der große Kurfürst bei der Bildung des brandenburgisch-preußischen
Staates zu beseitigen?(Klassenarbeit.)
Französisch. 5 St. Der Director. a) Grammatik: Subjekt und Prädikat, Tempus,
Modus, Attribut. Wöchentl. ein Schol. oder Dom. b) Lektüre: Michaud, Histoire des Croi-
sades, II; Thiers, Expédition d'Egypte; Molière, l'Avare; Michaud, Hist. des Croisades, I(zum Teil,
privatim).
Englisch. 4 St. Dr. Winneberger. a) Grammatik: Wiederholung der wicht.
Kapitel in Beispielen und Regeln. Wöch. ein Schol. oder Dom. b) Lektüre: Lüdecking II.


