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einleiten oder beschliessen, durch welche die Gemüther der zusammengehörenden Schuljugend in Gottesfurcht gesammelt und in der Betrachtung der Thaten und Tugenden Kaiser Wilhelm I. und Friedrichs erhoben und mit dankbarer und treuer Gesinnung gegen König und Vater- land erfüllt werden.“
16)— 22. Oktober 1888. S. 4754. Dasselbe teilt eine Verfügung des Herrn Ministers vom 3. März 1888 mit, der zufolge die in einer Stadt wohnenden Militärpersonen als Einwohner dieser Stadt zu betrachten sind und demgemäss auch die Schulgeldsätze für Einheimische zu bezahlen haben.
17)— 18. Dezember 1888. S. 5761. Verfügung, betreffend gutachtliche Kusserung über die Einrichtung einer periodischen Beaufsichtigung des Zeichenunterrichtes.
18)— 28. Dezember 1888.§. 5800 und 15. Februar 1889. S. 530. Verfügung, welche Vorschriften über Anträge auf Unabkömmlichkeit militärpflichtiger Lehrer für den Fall einer Mobilmachung giebt.
19)— 16. Januar 1889. S. 42. Das Königliche Provinzial-Schulkollegium teilt zwei Stellen aus dem Vortrage des Hlerr Prof. Schmidt-Rimpler zu Marburg„Schule und Auge“ mit, betreffend den schädlichen Einfluss des Staubes auf die Schleimhaut des Auges, und fordert Bericht, in welcher Weise für die nötige Sauberkeit der Klassenzimmer und Turnhallen Sorge getragen werde.
20)— 15. Februar 1889. S. 685. Dasselbe überweist im Auftrage des Herrn Kultus- ministers einen externen Reifeaspiranten der Realschule zur Ablegung der Reifeprüfung am dies- jährigen Ostertermin.
21)— 9. März 1889. Das Kuratorium teilt die Abschrift der Benachrichtigung des Königl. P.-Sch.-K. vom 8. März, S. 1001, mit, dass der Herr Minister die von den städtischen Behörden gefassten Beschlüsse bezüglich der Erhöhung des Wohnungsgeldzuschusses vom 1. April
1888 ab genehmigt habe.
22)— 12. Mär⸗ 1889. S. 1073. Das Königl. P.-Sch.-K. macht auf zwei von dem deutschen Verein für Knabenhandarbeit herausgegebene Schriften als geeignet zur Anschaffung für die Lehrer- pibliothek aufmerksam und giebt mit Bezug darauf anheim, mit dem Lehrerkollegium zu erwägen, ob und inwieweit die Knabenhandarbeit bei unsern Schülern seitens der Schule angeregt und
gefördert werden könne.
II. Ghronik der Realschulc.
Das vorjährige Programm war schon fertig gedruckt, die Vorbereitung für die Feier des Geburtstages Kaiser Wilhelms in gewohnter W eise getroffen, als die Trauerbotschaft von dem am 9. März erfolgten Hinscheiden des greisen Herrschers eintraf. Am 22. März, welchen Tag die Schulgemeinde einundzwanzigmal in hoher Freude als den Geburtstag des Landesherrn gefeiert, darunter siebzehnmal zugleich zu Ehren des deutschen Kaisers festlich begangen, veran- staltete die Schule gemäss dem Erlasse Sr. Majestät des Kaisers Friedrich in der würdig geschmückten Aula eine Trauer- und Gedächtnisfeier. Die Gedenkrede auf den entschlafenen Ieldenkaiser hielt Herr Oberlehrer Dr. Quiehl.


