Aufsatz 
De privatis atque illustrioribus publcis veterum Romanorum bibliothecis eorumque fatis narratio
Entstehung
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Dr. Meinecke, von Seiner Majestät dem Könige zu Ihrem Nachfolger im Direktorate des Joachimsthalschen Gymnasii ernannt worden. Bei dem aufrichtigen Antheile, welchen ich an Ihrer Zu- friedenheit nehme, gereicht es mir zu einer besondern Genugthuung, Sie von diesen Allerhöchsten Bestimmungen, welche ganz Ihren gegen mich geäuſserten Wünschen entsprechen, hierdurch in Kenntniſs setzen zu können. In der Voraussetzung, dalſs es Ihnen genehm ist, mit dem Schlusse des zweiten Quartals d. J. das von Ihnen bisher mit seegensreichem Erfolg geführte Direktorat des Joachimsthalschen Gym- nasii niederzulegen, habe ich das Königliche Consistorium ermächti- get, Ihnen vom 1sten Juli d. J. ab, das Ihnen Allerhöchsten Orts be- willigte Gnadengehalt von zweitausend Thalern in vierteljährigen Raten aus der Schul-Haupt-Kasse des Joachimsthalschen Gymnasii gegen Cessirung äller von Ihnen als Direktor dieser Anstalt bisher bezogenen Einkünfte zahlen zu lassen. Dagegen werden Sie Ihre Be- soldung als Consistorial-Rath, so lange Sie Ihre Wirksamkeit in dem hiesigen Königlichen Consistorio fortsetzen, auf die bisherige Weise zu heziehen haben. Der Direktor Meinecke ist von mir aufgefor- dert worden sich so einzurichten, daſs er in der letzten Hälfte des Monats Junius d. J. hier eintreffen und seine Wirksamkeit bei dem hiesigen Joachimsthalschen Gymnasio beginnen könne. Von Ihrer Anhlänglichkeit für die eben gedachte Anstalt, welche Sie derselben auch fernerhin erhalten werden, bin ich zum Voraus überzeugt, daſs Sie Ihrem Nachfolger im Amte, besonders bei dem Beginnen seiner hiesigen Wirksamkeit, mit Ihren gereiften Erfahrungen unterstützen, und als Mitglied des hiesigen Königl. Consistorii seine an diese Be- hörde gerichteten und das Beste des Joachimsthalschen Gymnasiums bezweckenden Anträge aufs bereitwilligste befürworten werden.

Mit dem Wunsche, daſs Sie am Abend Ihres dem Dienste des Staats gewidmeten Lebens, sich einer heitern Ruhe noch lange erfreuen mögen, verbinde ich die erneuerte V ersicherung u. s. w.

Berlin, den 16ten Februar 1826, Altenstein.