Aufsatz 
De privatis atque illustrioribus publcis veterum Romanorum bibliothecis eorumque fatis narratio
Entstehung
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nister, Herrn Freiherrn von Altenstein in einer durch mein Alter und meine Dienstzeit motivirten Vorstellung gebeten, mich in den Ruhe- stand versetzen zu wollen. Se. Excellenz, die Billigkeit meines Gesuchs erkennend, haben mit derselben Bereitwilligkeit, womit Sie Künste und Wissenschaften überall unterstützen und beleben, auch das Gesuch eines alten Schulmannes aufzunehmen geruhet, der, wenn er auch sonst kei- ne groſsen Verdienste hat, doch das Bewustseyn in sich trägt, daſs er mit der Religion, dem Könige und Vaterlande es stets treu und ehrlich meinte, und in seinem Wirkungskreise das Gute und Wahre redlich zu befördern suchte. Das auf meine Vorstellung unter dem 5ten December v. J. er- haltene verehrliche Antwortschreiben trägt zu sehr das Gepräge der edlen Denkungsart des menschenfreundlichen Chefs der Geistlichen, Unterrichts-, und Medicinal-Angelegenheiten, als daſs ich nicht wünschen muſs, das- selbe, so wie das vom 16ten Februar d. J., worin Se. Majestät der König die Genehmigung zu ertheilen die Gnade hatten, als ehrwürdige Denkmäler groſsmüthiger Gesinnung, in den Jahrbüchern des Gymnasiums für Mit- und Nachwelt aufbewahrt zu sehen. Ersteres lautet so: Ich eröffne Ihnen auf Ihre gefällige Vorstellung vom a4sten v. M. de- ren Inhalt und Fassung Ihrem Character eben so sehr zur Ehre ge- reicht, als dieselbe Ihre von allen persönlichen Rücksichten weit entfernte Sorgfalt für das fernere Gedeihen der Ihrer Leitung anvertrauten Anstalt aufs unzweideutigste bezeugt, daſs ich Ihr an mich gerichtetes Gesuch um Versetzung in den Ruhestand Sr. Majestät dem Könige vorlegen, und unter Anführung aller aus Ihrer 45jährigen verdienstvollen Amtsfüh- rung hervorgehenden Gründe Allerhöchsten Orts dahin antragen wer- de, daſs Sie unter Beibehaltung Ihrer Stellung zu dem hiesigen- niglichen Consistorio, und Ihrer ganzen bisherigen als Consi- storial-Rath und Direktor bezogenen Diensteinahme, von dem Direkto- rat des hiesigen Joachimsthalschen Gymnasii, mit Johannis k. J. Ihrem Wunsche gemäſs entbunden werden. Um aber zugleich Sr. Majestät dem Könige einen geeigneten Mann zu Ihrem Nachfolger im Direk- torat in Vorschlag bringen zu können, werde ich meinen Immediat-