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dass die Scheitel A A, B B.... der primären Wellen als leuchtende Linien sich darstellten, so würde das Auge von dem Abbild der letzteren, wegen ihrer raschen Aufeinander- folge, eben so wenig einen gesonderten Eindruck empfangen, als von den Speichen eines schnell rotirenden Rades. Die primären Wellen würden einfach unsichtbar sein, wogegen ein System unbeweglicher leuchtender Streifen II, I'I' auf- treten würde, demjenigen Streifen parallel, welcher den Winkel a¹ halbirt. Der Apparat Fig. 5 producirt in der That diese Erscheinung in einer Weise, welche den Beobachter in den Stand setzt, die Abstände der Interferenzstreifen mit dem Zirkel zu messen, um hieraus die Wellenlänge abzuleiten. Bezeichnet man nämlich den gemessenen Abstand ke der Interferenzwellen mit b und die gesuchte Wellenlänge mit 1, so ist
1„ — 9 2 1 er—— sin ½ ge tang 2 α, ferner 2 sin ½2 α Hieraus ergibt sich durch Division 1 4 2 b= cos ½ α und somit.
1= 2 b. cos ½ a. Für= 900 wird 1= b. h.
Interferenzwellen zwischen zuwei oscillirenden Punkten. Nehmen wir zwei elastische Drähte, welche bei a und b Fig 3 in den Wasserspiegel tauchen und durch ihre voll- kommen übereinstimmenden Schwingungen die bekannten, ungestört sich durchkreuzenden Kreiswellen erzeugen, von denen hier nur die Scheitel der Berge angedeutet sein mögen. Der Abstand beider Erregungsstellen a und b betrage Beispiels halber 6 Wellenlängen. Zwei gleichzeitig erregte Wellen wer- den in der Mitte c dieses Abstandes ohne Phasendifferen⸗z zusammentreffen und einander zu beiden Seiten von ab längs der Geraden yy durchkreuzen. Nach einer halben Oscilla- tionsdauer trifft die von a aus bis c mit der von b aus bis k vorgerückten Welle in der Mitte m des Abstandes ck zu- sammen. Der Ort ihres von m aus beginnenden und successiv in die Lagen m“ m“... gelangenden Durchschnittes ist nun keine gerade Linie mehr, sondern eine Hyperbel m, m'“, m“...


