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4. Der gefingerte Ehrenpreis(Veronica triphyllos). Ver⸗ gleich mit dem vorigen.— Völlige Rotfärbung der dem intenſiven Sonnenlichte ausgeſetzten Pflanzen.
Bemerkungen zu 1—4:
Kuffallende Größenunterſchiede bei einer und derſelben Hrt bei den unter 1—4 genannten pflanzen.— Beſonders winzige pflänzchen bei den Arten unter 1 und 4.— Einfluß des Standorts auf die Wachstumsverhältniſſe.
Bei allen unter 1—4 beobachteten pflanzen: Tiefgehendes, büſcheliges Wurzelwerk, das ſelbſt bei kräftigem Schütteln der ausgezogenen pflanzen die Bodenteilchen hartnäckig feſthielt.— Bedeutung dieſer Erſcheinung für die Ausnutzung des dürftigen Bodens.
5. Das gemeine hirtentäſchchen(Capsella bursa pastoris). Blattroſette.— Verhalten der Blüten tragenden Stengel dem Lichte gegenüber.— Form der Schoötenfrüchte.
6. Das hungerblümchen(Erophila verna).
Vergleich mit dem hirtentäſchchen.— Anpaſſung an den Stand⸗ ort durch Kleinheit des Wuchſes, Art und Weiſe der Bewurzelung und Frühzeitigkeit des Erſcheinens.— Rettichähnlicher Geſchmack der Kapſelfrüchte.(Cypiſch für die Früchte zahlreicher Kreuz⸗ blütler.)
7. Der Goldſtern(Gagea arvensis).
Kusgraben der tief im Boden ſteckenden Zwiebeln.— Bau und Kufgabe der Zwiebel.— Mutterzwiebel, Brutzwiebel, Erſatzzwiebel. — Bedeutung der Zwiebel für die Überwinterung der pflanze.
Bau der Blüte im Vergleich zum Bau der Culpenblüte.
8. Das Wollkraut oder die echte Königskerze(Verbascum thapsus.)
Tiefgehende Pfahlwurzel.— Wollig⸗filzige Behaarung der großen Blätter.
9. Die Feldkratzdiſtel(Cirsium arvense).
Kusrüſtung der Blätter mit zahlreichen abſtehenden und überaus ſpitzen Dornen.— Bedeutung derſelben als Schutzmittel gegen Tierfraß.
10. Der Löwenzahn(Leontodon taraxacum).
11. Die Rachtkerze(Oenothera biennis).


