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ſchwer gehauſt: einige der ſchönſten Baumrieſen waren— in Er⸗ mangelung tiefgehender Pfahlwurzeln— einfach umgeriſſen worden. Durch die Wucht des Salles war auch das von den Seitenwurzeln durchzogene und feſt umſponnene Erdreich emporgehoben worden, ſodaß ſich faſt 2 m hohe, ſenkrechte Erdwände gebildet hatten.
In einer höhlung einer derartigen Wand war das Neſt einer Amſel zu ſehen. Es beſtand aus lauter dünnen Würzelchen und wies eine Mittelſchicht auf, zu deren Kufbau das nächſtliegende Material, die etwas tonige rote Erde, verwandt worden war. Trotz der ausgezeichneten Inpaſſung an die Umgebung war das Reſt doch aufgeſpürt und ausgeplündert worden, wie wir aus dem zerſtreut umherliegenden zerbrochenen Eiern, an denen ſtellen⸗ weiſe noch die Überreſte des Dotters zu erkennen waren, ent⸗ nehmen konnten.—
Mit dieſer Beobachtung war unſer Programm erſchöpft, und wir traten nunmehr, da auch mittlerweile die Dämmerung hereinge⸗ brochen war, den heimweg an.
überſicht über die Erkurſionen des „Pädagogiſchen Kurſus“ aus dem Jahre 1007.
Exkurſion am 18. Kpril.
Gelände: Sandige Brachäcker; Gdland; Raine am Rande eines Kiefernhochwaldes.
1. Das Kckerhornkraut(Cerastium arvense). Drüſenhaare an den Blüten tragenden Stengeln mit zahlreichen angeklebten Sandkörnchen und kleinen Inſekten.— Bedeutung des klebrigen Drüſenſekretes.— Krümmungserſcheinungen an den Blüten⸗ und Fruchtſtielen— Raſenbildung der nichtblühenden pflanzen.
Die gemeine Vogelmiere(Stellaria media). Vergleich mit dem hHornkraut hiinſichtlich der Blüten⸗ und Fruchtbildung.— Beobachtung des Inſektenbeſuchs und ſeine Bedeutung für die Be⸗ ſtäubung.— Maſſenhaftigkeit des Kuftretens der Miere auf den Brachäckern.
3. Der efeublätterige Ehrenpreis(Veronica hederifolia). Bau der Blüte.— Form der Blätter und Srüchte.


