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von der Thatsache aus, dass die Waben als schwächer lichtbrechende Einschlüsse in einem stärker brechenden Medium bei genauer mittlerer Einstellung des Mikroskops mässig hell, bei etwas tieferer Einstellung heller und bei etwas höherer Einstellung als dunklere runde Punkte erscheinen. Danun, wie Bütschli ausdrücklich hervor- hebt, anzunehmen ist, dass selbst in stark gepressten Schäumen stets mehrere Wabenlagen übereinander liegen, so ist es einleuchtend, dass das mikroskopische Bild ein körniges Aussehen besitzen muss.
Die„frappante Ähnlichkeit“ künstlicher Schäume, dargestellt durch Einwirkung von Wasser auf einen Brei aus zähflüssigem Olivenöl und fein pulverisierter Pottasche, mit dem Protoplasma bot für Bütschli die Veranlassung, der Frage näher zu treten, ob vielleicht auch die physiologischen Leistungen des Protoplas- mas ihre einfache Erklärung finden könnten durch die besonderen, allen Schäumen zukommenden Bauverhältnisse.
Die Konsequenzen, welche Bütschli aus diesen Erwägungen besonders im Hinblick auf die Bewegungserscheinungen des Proto- plasmas gezogen hat, werden weiter oben erörtert werden.
Gegen die monomorphistischen Theorien sind vor- wiegend in neuerer Zeit, seit sich die Forschung eingehend mit dem Studium der karyokinetischen Vorgänge befasste, schwer- wiegende Bedenken laut geworden, da sämtliche, an bestem Material angestellte Beobachtungen auf das gleichzeitige Vorkommen. mehrerer Strukturformen in ein und demselben Protoplasma- körper hinwiesen.
Von diesen Untersuchungen, die das Protoplasma als eine polymorphe Substanz erscheinen lassen, sollen im folgenden nur die wichtigsten hervorgehoben werden.
In seinen„Zellstudien“ von 1894 hat F.Reinke, welcher Bütschli gegenüber die substantielle Einheit des Kerngerüstes, der Kernmembran und des Zellleibes betont, den Wabenbau der Kerngrundsubstanz zwar anerkannt, aber doch auf das Vorkommen von vielen feinsten Fäden von z. T. bedeutender Länge innerhalb der Wabenwände aufmerksam gemacht. Er betrachtet als Aus- gangspunkte dieser häufig auch zwischen den einzelnen Waben
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