Dritter Abſchnitt.
Die Reſtauration und Inanguration der Hohenlandesſchule. 1650— 1665.
Der Charakter einer Hochſchule, den die Gräfin Katharina Belgica durch Berufung einiger namhaften Gelehrten der Hohenlandesſchule zu verleihen geſucht hatte, ließ ſich, wie wir geſehen haben, bet den vielfachen Hemmniſſen, beſonders unter den Stürmen des dreißigjährigen Kriegs, auf die Dauer nicht behaupten: die Gräfin Sibylle Chriſtine war zufrieden, wenn der Anſtalt nur ihre anfängliche Bedeutung als höhere latei⸗ niſche Schule, als Gymnaſium mit den damit verbundenen Inſtitutionen eines Convicts und Alumnats verbleiben konnte. Als nun aber der Reichsfriede wiedergekehrt war und die Stürme ſich allmählich gelegt hatten, da regte ſich der Wunſch, dieſe Schule zu höherer Blüte erhoben zu ſehen, von Jahr zu Jahr um ſo lebhafter, je weiter ſie ſich nach und nach von ihrer urſprünglichen Beſtimmung eines Symnasii illustris


