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3. Das Eckhardſche Beneficium für Studierende, zunächſt für ſolche aus der Familie der Stifter, dann für bedürftige und fleißige Schüler des Friedrichs⸗Gymnaſiums, geſtiftet von dem ehemaligen Lehrer an der Caſſelſchen Schule Nikolaus Eckhard, der am 30. Auguſt 1622 als Super⸗ intendent in Caſſel verſtorben iſt, und ſeiner am 9. November 1621 verſtorbenen Ehefrau Kunigunde Eckhard. S. Programm 1844, S. 57.— Dieſes Beneficium erhielt für 1905 der stud. theol. Adolf Amelung aus Dresden.
4. Die Richterſche Denkmünze, geſtiftet im Jahre 1847 von ehemaligen Schülern des erſten Rektors des Caſſelſchen Lyceums Karl Ludwig Richter(† 1802) zur Verleihung an ſolche Abiturienten des Friedrichs⸗Gymnaſiums, die ſich durch Fleiß und Sittlichkeit während ihres geſamten Aufenthaltes in Prima bewährt haben. S. Programm von 1848, S. 79 ff.— Die Denkmünze wurde am 9. März d. J. dem Abiturienten Max Becker verliehen.
5. Die Flügel⸗Stiftung, geſtiftet im Jahre 1870 von ehemaligen Schülern des Profeſſors Dr. Johannes Flügel(Lehrers am Gymnaſium von 1835 bis 1870, verſtorben in Caſſel am 18. Januar 1894) zur leihweiſen Abgabe von Schulbüchern und zur unentgeltlichen Verteilung von Schulheften an bedürftige Schüler des Friedrichs⸗Gymnaſiums. S. Programm von 1872, S. 30 f.— Aus dieſer Stiftung wurden im Laufe des verfloſſenen Schuljahres Bücher und Schreibhefte an 60 Schüler ausgegeben. Der Kapitalſtock der Stiftung beträgt 4682,10 Mark.
6. Das Prinz Wilhelm⸗Stipendium, geſtiftet 1877 von Ihren Königlichen Hoheiten dem Kronprinzen Friedrich und der Frau Kronprinzeſſin Viktoria zum Andenken an den Gymnaſialbeſuch Sr. Königlichen Hoheit des Prinzen Wilhelm, jetzigen Deutſchen Kaiſers und Königs Wilhelm II. Majeſtät, für Studierende, die an dem Friedrichs⸗Gymnaſium die Entlaſſungsprüfung als Schüler der Anſtalt beſtanden haben, und zwar in erſter Linie für ſolche, die Söhne von Lehrern dieſes Gymnaſiums ſind. S. Programme von 1877, S. 56 und von 1889, S. 71.— Dieſes Stipendium erhält von Michaelis 1903 ab der stud. rer. techn. Martin Hüpeden.
7. Das Jubiläums⸗Beneficium, geſtiftet beim erſten hundertjährigen Jubiläum des Friedrichs⸗Gymnaſiums im Jahre 1879 zur Unterſtützung bedürftiger und würdiger Schüler dieſer Anſtalt. S. Programm von 1880, S. 23 ff.— Der Kapitalbeſtand der Stiftung beträgt 4665,32 Mk. Das Beneficium wurde zu einer Hälfte dem Oberprimaner Hans Itzenhäuſer, zur anderen Hälfte dem Unterprimaner Alexander Weith verliehen.
8. Das Dr. Ernſt Kornemannſche Stipendium, geſtiftet 1879 von dem früheren Schüler des Gymnaſiums, dem am 3. November 1892 als Inſtitutsvorſteher in Paris verſtorbenen Dr. Ernſt Kornemann, für ſolche Studierende der neueren Sprachen im Ausland, welche Abiturienten des Friedrichs⸗Gymnaſiums geweſen ſind. S. Programme von 1880, S. 25 und von 1881, S. 68 f.— Der Kapitalbeſtand dieſer Stiftung beträgt 23 183,06 Mark.— Das Stipendium wurde in dem abgelaufenen Schuljahr dem Kandidaten phil. Dr. Heinrich Sinning verliehen.
9. Die Lotzſche Stiftung, begründet 1879 durch ein Geſchenk des Bankiers Edmund Lotz als Beihilfe zu den Ausbildungskoſten für Söhne von Lehrern des Friedrichs⸗Gymnaſiums. Siehe Programme von 1880. S. 25 und von 1881, S. 69.— Das Stiftungskapital iſt durch weitere Zuwendungen und Zinſenertrag auf 6000 Mark angewachſen.— Das Stipendium der Stiftung erhielt im abgelaufenen Schuljahr der stud. rer. techn. Martin Hüpeden.


