Aufsatz 
Kritische und erklärende Bemerkungen zu Sophokles' Aias / R. Paehler
Entstehung
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2. Deutsche Sprache: 2 St. C. A und B je 2 St. Gelesen und erklärt wurden: Goethes Hermann und Dorothea, Schillers kulturhistorische Gedichte und die Jungfrau von Orleans. Lessings Minna von Barnhelm. Die Klage der Ceres und aus- gewählte Stellen aus der Jungfrau von Orleans wurden memoriert und deklamiert. Grundzüge der Dispositionslehre, namentlich der Chrie. Das Wichtigste aus Poetik, Rhetorik und Stilistik. Einige der wichtigsten Daten der Litteraturkunde. Wiederholung früher gelernter Gedichte.

1. Charakteristik des Löwenwirtes, nach Gocthes Hermann und Dorothea. 2. Homerisches in Goethes Hermann und Dorothea. 3. Im Leben ist Vergessen nicht die letzte Tugend. (Klassenarbeit.) 4. Welches kulturhistorische Bild entwirft Schiller in seinem Spaziergang?

. Jung gewohnt, alt gethan.(Chrie.)

. Meer und Wüste, eine vergleichende Beschrei- bung.(Klassenarbeit.)

. Mit welchen verschiedenen Empfindungen scheiden Talbot und die Jungfrau von Orleans aus dem Leben?

8. Riccaut de la Marlinière und der Major von

- Or

Tellheim.(Klassenarbeit.) 9. Weshalb spricht man bei einer Unterhaltung so oft vom Wetter? Flach.

3. Latein: C. A und B je 8 St. a) Grammatik 3 St. Tempora und Modi, Infinitiv, Participium, Gerun- dium und Supinum. Repetitionen aus der Kasus- lehre nach Ellendt-Seyffert. Extemporalien und Exercitien. Fritze. Flach.

b) Lektüre: 5 St. C. A: Cicero pro Roscio Amer., Sallust Catilina, Livius XXII, Vergil Eclogae. Fritze. C. B: Livius XXI; Cicero de imperio Cn. Pompei. Vergil. Aeneis I. Flach.

4. Griechisch: C. A und B: je 7 St. a) Grammatik: 2 St. Tempora, Modi, Infinitiv, Participien, Nega- tionen; Repetitionen; Extemporalien und Exer- citien. Fritze. Flach.

b) Prosaische Lektüre: 3 St. C. A: Xenophon Hellen. III und IV. Herodot VII u. VIII mit Auswahl.

Fritze. C. B: Herodot VIII, Xenophon Hellenica I, II, III. Flach. c) Poetische Lektüre: 2 St. C. A: Homer Od. Buch 1118. Fritze. C. B: Hom. Odyss. Buch 4 10. MüllerI. 5. Französisch: C. A und B: je 2.St. a) Gram-

matik: Plötz' Schulgrammatik Lekt. 66 79. Repe- titionen früherer Abschnitte. b) Lektüre: C. A: Scribe: Avant, Pendant, Après. Souvestre: Un philosophe sous les toits. C. B: Wafflard et Fulgence: Le voyage à Dieppe. Barante: Jeanne d'Arc. Müller II. Mosheim.

6. Hebräisch:(fakultativ): 2 St. Lautlehre, das Für- wort, das starke Nomen und das starke Verbum schriftlich und mündlich nach Stracks Grammatik und Ubungsbuch eingeübt. Spiefs.

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7. Englisch:(fakultativ): 2 St. a) Grammatik: Ge- senius I. Wiederholung der Kapitel 123; b) Lektüre: W. Scott: Kenilworth.

Müller II.

8. Geschichte und Geographie: C. A und B: je 3 St. a) Geschichte: Römische Geschichte bis 180 n.

Chr. Wiederholungen. Fritze. Wende.

b) Geographie: Aufsereuropäische Erdteile. Wie- derholungen. Fritze. Wende.

9. Mathematik: C. A und B: je 4 St. a) Arith-

metik und Algebra: Logarithmen, Gleichungen ersten Grades mit mehreren Unbekannten und Gleichungen zweiten Grades mit einer Unbekannten.(Ubungs- buch von Reidt.)

b) Geometrie: Trigonometrie(Reidt Element. IV)

Klau. Seipp.

10. Physik: C. und B: je 2 St. Die Lehre von der Wärme, dem Magnetismus und der Flektricität. (Lehrbuch von Koppe.) Klau. Seipp.

Untersekunda.

Ordinarien: Cötus A: Prof. Dr. Adam. Cötus B: Oberlehrer Dr. Lohr.

1. Religionslehre: 2 St. a) Eoangelische. C. A: Kirchengeschichte bis zur Reformation. Repetition der Kirchenlieder. Gelesen und erklärt wurden mehrere Abschnitte aus den Lehrbüchern und Propheten des alten Testaments; einige Psalmen memoriert. Spiefs.

C. B: Kirchengeschichte wie in Cötus A. Gelesen wurde die Apostelgeschichte, das Evangelium nach Marcus und die Bergpredigt mit Auswahl. Kirchen- jahr und Kirchenlieder. Sprüche. Lohr.

b) Katholische. 2 St.(komb. mit II 2 des R.-G.) Zweiter Teil der Kirchengeschichte von Gregor VII bis zur französischen Revolution, nach Wedewers Grundriſs. Wedewer.

2. Deutsche Sprache: G. A und B je 2 St. Gelesen und erklärt wurden: Das Nibelungenlied in der Übersetzung von Kamp; Schillers Balladen, Lied von der Glocke, Wilhelm Tell; Uhlands Ernst, Herzog von Schwaben. Memoriert wurden die Kraniche des Ibykus und das Lied von der Glocke, Wilhelm Tell II 1(Attinghausen und Rudenz). Repe- tition früher gelernter Gedichte. Analyse schwererer Prosastücke aus Hopf und Paulsieks Lesebuch. Im Anschluss an Herbsts Hilfsbuch: Die Sagen- kreise, Nibelungenlied und Gudrun, die wichtigsten Daten aus Schillers und Uhlands Leben. Die Hlauptformen der Dichtung; allgemeines über Metrik, die wichtigsten Tropen und Figuren.

C. A: Adam.

C. B: Im Sommer: Kilb. PD. Im Winter: Schmidt.