Aufsatz 
Geschichte der Friedrichsschule zu Wiesbaden : Separatabdruck aus dem Programm des königlichen Gymnasiums, Ostern 1880 / von Fr. Otto, Oberlehrer am königlichen Gymnasium zu Wiesbaden
Entstehung
Einzelbild herunterladen

30. Trüstedt, Otto, aus Cöln.* 48. Klingelhöfer, Karl, aus Wiesbaden.(Eltern 31. Wald, Alfred, aus Wiesbaden. jetzt in Cronthal.. 32. Werminghoff, Benjamin Albert, aus Wies- 49. Lietzmann, Henry, aus Wiesbaden.

baden. 50. Marcus, Alfred, aus Kreuznach.* 33. Wichmann, Franz, aus Münster i. W.* 51. Meyer, Karl Hermann, aus Wiesbaden. 34. Wilhelm i, Adolf, aus Nassau. 52. Meyer, Ludwig, aus St. Petersburg.* 35. Windisch, Georg, aus Bommersheim bei Ober- 53. Neumann, Emil, aus Ahrweiler.*

ursel.* 54. Nötzel, Wilhelm, aus Moskau.*

. 55. Otto, Hermann, aus Pecek in Böhmen. Götus B. 56. Philippi, Fritz, aus Wiesbaden.

36. Berkenkamp, Paul, aus Hamm.* 57. Rehbock, Heinrich, aus Mainz.* 37. Bischof, Wilhelm, aus Wiesbaden. 58. Reinglass, Paul, aus Berlin.* 38. Börner, Martin Philipp, aus Beesdau in der Nie- 59. Schaab, Heinrich, aus Istelbach bei Diez.(Eltern

derlausitz.* jetzt in Hessloch.) 39. Bohrmann, Alexander, aus Wiesbaden. 60. Schachtzabel, Max, aus Wiesbaden. 40. Bruch, Hermann, aus Zweibrücken.* 61. Schröder, Richard, aus Wiesbaden. 41. von Dobschütz, Ernst, aus Halle a. d. Saale.* 62. Springmann, Adolf, aus Kitzingen.* 42. Elgershausen, Luitpolt, aus Bork a. d. Lippe.* 63. Wandt, Bruno, aus Wiesbaden. †3. Ureprag, Otto, aus Wiesbaden. †64. Weidenbusch, Hans, aus Wiesbaden. 44. Gerhard, Hermann, aus Runkel.* 65. von Zwierlein, Hans, aus München.(Eltern 45. Hölper, Franz, aus Herschbach, Amt Selters.* jetzt in Geisenheim.) 46. Horz, Franz, aus Usingen.* 66. von Zwierlein, Ludwig, aus München.(Eltern 47. Kimmel, Heinrich, aus Wiesbaden. jetzt in Geisenheim.)

VII. Bibliotheken und Apparate.

.,

Die Bibliotheken und Apparate wurden in der seitherigen Weise verwaltet und zwar die Lehrer- und Schüler-Bibliothek durch den Oberlehrer Dr. Büsgen, die bibliotheca pauperum durch den Oberlehrer Otto, die Naturaliensammlungen und der chemische Apparat durch den Prof. Dr. Kirschbaum, der Apparat für den geographischen Unterricht durch den Gymnasiallehrer Dr. Scholz, der Zeichenapparat durch den Zeichenlehrer Kreutzer, der Apparat für den Gesang- und Schreibunterricht durch den Elementar- lehrer Schmitt, der Turnapparat durch die Turnlehrer Weber und Güll.

Eine bedeutende Veränderung hat jedoch insofern stattgefunden, als die Ausdehnung, zu der in den letzten Jahren die hiesigen zwei Königlichen Anstalten angewachsen sind, uns gezwungen hat, eine Teilung der denselben bisher gemeinsamen Bibliothek und des physikalischen Apparates vorzunehmen. Auch war es nöthig, die Lehrerbibliothek in das neuerbaute Stockwerk zu verlegen, da von den zwei Lokalen des Real- gymnasiums, in welchen sie früher untergebracht war, das grössere durch einen Umbau in Wegfall gekom- men war. Die Teilung ist mit der Massgabe vollzogen, dass auch für die Folgezeit jeder Lehrer des Real- gymnasiums bei der Benutzung der Bibliothek des humanistischen Gymnasiums mit den Lehrern unserer Anstalt gleiche Rechte geniessen soll, und umgekehrt. Mit der Teilung des physikalischen Apparates sind wir noch beschäftigt. Ueber die Art und Weise, wie die Teilung bewirkt ist, kann erst im nächsten Pro- gramm berichtet werden, in welchem zugleich angegeben werden soll, welche Anschaffungen für die Bibliothek und die Sammlungen aus den etatsmässig ausgeworfenen Mitteln im verflossenen Schuljahr gemacht sind.

Mit dem Ausdrucke besonderen Dankes erwähnt der Berichterstatter an dieser Stelle, dass ihm von Herrn Sanitätsrat Dr. Diesterweg wie im vorigen so auch in diesem Jahre der Betrag von 100 Mark zur Verfügung gestellt worden ist, um in einer den Zwecken des Gymnasiums entsprechenden Weise ver- wendet zu werden. Es sind dafür 4 Büsten(Homer, Sophocles, Goethe, Schiller) angekauft worden, welche bereits in der Hausflur des Gymnasialgebäudes Aufstellung gefunden haben. Sehr zu wünschen väre es, wenn wir in den Stand gesetzt würden, auch die Corridore des Gymnasiums in ähnlicher Weise würdig aus- zuschmücken; ich spreche daher die Hoffnung aus, dass dies schöne Beispiel edler Freigebigkeit viel Nach- ahmung finden werde.

6*