Aufsatz 
Die Theilnahme der brandenburgischen Truppen an der Expedition Wilhelms III. nach England / von Friedrich Otto
Entstehung
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IV. 2 St. Perspecrivzeichnen: als Element dessel- ben der Würfel in verschiedenen Stellungen und seine Anwendung auf das Zeichnen nach der Na- tur. In Schatten ausgeführte Köpfe nach Vor-

lagen.

Derselbe.

Selecta. 2 St. Landschaftszeichnen nach Vorlagen, in

Blei, Feder oder Sepia ausgeführt. Köpfe und menschliche Figuren, zum Theile in vergrössertem Masstabe, in Kreide ausgeführt; Perspectivzeich- nen bis zu Gegenständen auf schiefer Ebene ruhend. Anfang der Schattenlehre. Situations- zeichnen. Elemente des Plan- und Kartenzeich- nens. Ornamentzeichnen.

Derselbe.

3. Singen.

VI. 2 St. Die Durtonleiter mit ihren Interyvallen, nach Anthes' Gesanglehre; zweistimmige Volks- lieder und Choräle.

schmitt.

V. 1 St. Die Molltonleiter nach Anthes; zwei- und dreistimmige Lieder und Choräle.

Derselbe.

Allgemeiner Chor mit ausgewählten Schülern aller Classen und zwar: a) Chor der Männerstimmen und b) Gemischter Chor. 3 St. Gesänge ver- schiedener Meister wurden eingeübt.

Derselbe.

4. Körperübungen. Im Sommer;

Abth. a.(Cl. I, II, III.). Frei- und Ordnungs- übungen; es wurden hauptsächlich Geräthe- und Gerüstübungen vorgenommen 2 St.

Abth. b.(Cl. IV, V, N1) Vorzugsweise Frei- und Ordnungsübungen, leichtere Geräthe- und Gerüstübungen. 2 St.

Im Winter:

Abth. a.(Cl. I. II. IIIa.) Geräthe- und Ge- rüstturnen 2 St.

Abth. b.(Cl. IIIb.) Frei-, Ordnungs-, Geräthe- und Gerüstübungen. 1 St. 1 Abth. c.(Cl. IV.) Wie Abth. b. 1 8t. 1 Weber.

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Die Winter-Turnübungen wurden, wie in den frü- heren Jahren mit der von dem verehrlichen Ge- meinderathe und dem Herrn Schulinspector Po- lack gütigst ertheilten Erlaubniss, für welche wir uns zum grössten Danke verpflichtet fühlen, in der Turnhalle der höheren Bürgerschule vorge- nommen.

Baden und Schwimmen. Auch im verflosse- nen Sommer besuchten die meisten Schüler des Gymnasiums, theils als Schwimmschüler, theils als Freischwimmer, die Militär-Schwimmanstalt oder eine der beiden Privatschwimmanstalten in Biebrich, während von anderen die Schwimman. stalt im Nerothal benützt wurde. Die Bedin- gungen, unter welchen das verehrliche Commando der Unteroffizierschule den Schülern des Gymna- siums den Besuch der Schwimmanstalt der ge- nannten Schule zu gestatten die Güte hatte, wer- den hier wiederholt mitgetheilt:

»Die Benutzung der Schwimm anstalt ist den Gym- nasiasten von 6 8 Uhr Abends gestattet. Jeder Schüler, der sich als Freischwimmer meldet, hat sich einer Prüfung zu unterwerfen, und so- bald er diese bestanden, löst er eine Karte auf dem Bureau des Bataillons für 1 Thlr., welche ihn berechtigt, täglich mit Ausnahme des Sonn- tags, in der oben angegebenen Zeit die Schwimm- anstalt zu benutzen.

Schwimmschüler, d. h. solche, welche lernen wollen, zahlen hiefür 2 Thlr. gegen eine auf dem Bureau zu entnehmende Karte und haben sonst keinerlei Remuneration zu zahlen. Die Un- terofflzierschule zahlt an den Schwimmlehrer, welcher den betreffenden Schwimmschüler so aus- gebildet hat. dass derselbe sich frei geschwommen hat, eine Remuneration von 20 Sgr. Die für die Schwimmperiode bisher allgemein gültigen Be- stimmungen bleiben unverändert in Kraft.«

An dem während der Wintermonate in der Aula

des Gymnasiums veranstalteten Tanzcursus nahmen 15 Schüler desselben und überdies 17 Schüler des Realgymnasiums Theil.

III. Chronik des Gymnasiums.

1) Die Aufnahmeprüfung fand am 11. April statt. Auf Grund derselben wurden 53 Schüler in das Gymnasium aufgenommen und zwar 33 in VI, 5 in V, 3 in IV, 3 in IIIb,

2 in III a, 5 in II b, 1 in I b, 1 in Ta.

2) Am 12. April wurde das neue Schuljahr in feierlicher Versammlung der Lehrer und Schüler in der Aula mit Gebet, Anrede und Vorhalt der Schulgesetze durch den Direc- tor eröffnet und an demselben Tage begann der Unterricht.

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