7
fendes Gesetz, welches im Lateinischen nur sporadisch erhalten, bei Homer noch klarer erkennbar ist. Das Pronomen verlangte die Stelle vor der Präposition, die übrigen wegen ihrer Bedeutung an und für sich, zumal wenn sie an die Spitze des Satzes traten, das Relativ als das Band, welches vermöge seiner ihm innewohnenden Natur zum Anknüpfen bestimmt war. Daher behauptet es, als schon jene zu schwanken begannen, seinen Sit⸗ bei Homer noch ziemlich fest. Wir können also nicht Hand Tursell. II. p. 169 beistim- men, der die Veranlassung suchte in majori quadam volubilitate pronominum, quæ facilius cedunt in suaviorem ut tune videbatur formam— viel weniger der Erklärung Cicero's or.§. 154.— Eher konnte bei den Epikern die Leichtigkeit, womit in den meisten Fällen sich Formen wie ꝛν* in den Vers fügten, unterstützend mitgewirkt haben. Jedenfalls wuchsen die zweisilbigen vocalischi schliessenden, waren sie nachgesetzt, leichter an das Relativ, und darin liegt wohl der Grund, warum die stärkeren, weil consonantisch endi- genden einsilbigen, wie es, eig, von der allgemeinen Regel zuerst abwichen, während jene erst deren Analogie und dem Gebrauch bei Substantiven später folgten, so dass die Voran- stellung sodann Regel wurde: Krüger Gr. I, 2.§. 68, 4. Das daselbst in der Anm. neben weot als Ausnahme angeführte dvv, welches nur zuweilen nach demsRelativ stehe, ist eben eigentlich unächte Prüposition.— Die Stufen der Entwicklung waren demnach: 1) Präposition überall nachstehend; 2) Präposition vorantretend vor die nicht relativen Pronomina, zunäechst in der Mitte des Satzes oder wenn sie einsilbig war, dann auch am Anfang und bei mehmalbigon; 3) 2ulete vor Relativ.
IV.
1) Betrachten wir ferner die Fälle, in denen ein andres Wort vor das Relativ tritt. Von diesen scheiden wir aus diejenigon, wo ein vor dem Relativ stehendes Substantiv sieh jenem assimilirt:
⁵, 75. nes d0α ττοισειαάό oieree dyxe 2 paldoon 3 4.εν. 4 966 E. 371. dondes ⁵ ooσœσ 1b eun) 6„4 See*7 ⁸8 cs uota 80 ½εν νο⁶.
21) Die Verbindung vom Relativ mit dοιασατν( 1 ⁸&οιοστο⁹ daer 5 118 4260z IH, 50. N, 313. P, 62. a, 280., 294 9, 424.*, 522. 1, 179. n, 76. 348. 9, 289. 9 335., 215), G m⁸0 decoro(Ar. 659. 802), Ml neo&⁴⁶ντσ 6pà⁴οισνπο(F, 371. P. 509.„, 370. 3, 409. ½, 257. 9, 250. 0, 371) und G e. Aαιισαισο⁸τ r, 43. hat mehrere fast durchgehende Eigenthümlichkeiten: 1) beständige Ellipse von dortr, aors, die so ge- läufig wurde, dass lsogar mehrmals auch jr und hoay ausgelassen wurde(1, 691. M, 13.„, 1 108. u. s. w.), obgleich es gewöhnlich nicht fehlt(Z, 314. 4. 825. P, 377. 9, 116.. 17. 1. 469.). Daher auch 4., 43. nicht mit Grashof das Fuhrwerk bei Homer pag. 25. Anm. d« · z0rt zu schreiben ist, cf. I. Bekker. Nur an drei Stellen ist lotν zugefügt, P, 513., 51. 9, 36. An der letzten wird nach ℳ, 825., 23. eben- falls 60 π⁴|%ο 1Joαν ⁴ρσααστιοοι zu schreiben sein; Bentley corrigirte die zwei Stellen der Ilias nach 9, 36. wegen αe, cf. Heyne zu II, 23. Indessen steht dieses, wie Heyne selbst bemerkt, auch beim Imper- fectum, vgl. Damm s. v. Auch in„. 51. kann das Imperfectum statt haben, nicht P, 513. Bei andern Superlativen ist gleichfalls das Fehlen des Prüsens von elut nicht ungewöhnlich, aber nicht allgemein. Tritt dagegen dieses Verbum in den Infnitiv, so fehlt dieser nicht, wie in 6 ρσεοε εi eral 2l“al.— Auch beim Comparativ uetrwy fehlt aorty: H, 114. I1, 709, und ſ—, 107. ⁵, 466. Ebenso in Sützen mit, el, emet, A, 116. 217. 274. u. s. w.— 2) Ein dazu tretender Genetiv steht vor ds(f. 50. 4, 179.. 76., in, 289 mit dem Demonstrativ, 1h ν⁶ν.), oder nach dσιστσοεα(W. 313. x, 29, 121), weiter getrennt und zwar vorausgehend„, 294., 215. M, 13. 8, 257. 9, 250., eingeschoben nur, wenn mehfere Worte einge-


