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und lateinischen, theils neueren deutschen und französischen Schriftstellern, in schriftlichen Uebersetzungen aus fremden, besonders den alten Sprachen, in die deutsche und umgekehrt, in lateinischen und deutschen Aufsätzen, in Repetitio- nen der mathematischen Lehren und der Geschichte u. a. m. Sie wurden von
den Lehrern geleitet und überwacht, zum Theil audh genauer durchgesehen und verbessert..3, i
II. Chroni des, Gymnasiums.
Der Caursus 48 verllossenen Schuljahrs wurde am 20. April 1846 dureh Dr. Deichmann, dem Stellvertreter des auf einige Tage durch Uupässlichkeit verhinderten Directors, feierlich eröffnet. In der Vertheilung des Unterrichts tra- ten mehrere aus der vorstehenden Lehrverfassung sich ergebende Veränderungen ein. Die zweite Abtheilung der Quinta, welche bisher die Stelle einer Sexta einiger Maassen vertreten hatte, hörte in Gemässheit eines hohen Rescriptes Kurfl. Ministeriums des Iunern vom 16. April 1846 von jetzt an auf.
Um Pfingsten waren einige Tage frei. Zehn Schüler wurden theils ljer, theils in ihrer Heimath eonſirari
Von dem 4. bis zum 25. Juli dauerten die Sommerferien.
Am 20. August wurde der Geburtstag, Sr. Königlichen Hoheit des durch- lauchtigsten Kurpriuzen, Mitregenten durch einen Rede- und Gesang-Act im grossen Auditorium gefeiert. Der, Director hielt die Festrede über die Nothwen- digkeit der Trennung und des Zusammenhangs unter den verschiedenen Schul- andtalten dinss Staatés und schloss dieselbe mit der Feier des Tags angemessenen Ermahnungen au die Schüler. Auch zwei Primaner machten Redeversuche, Friedrich MHauck aus Jesberg: über die Ursachen, warum den Römern die Unter- jochung Deutschlands nicht gelang, Anton Morchutt aus Cassel: über die Bil- der, unter denen sich das menschliche Leben darstellen lässt. Ausserdem wurden Gesänge unter der Leitung des Gesanglehrers Rundnagel aufgeführt und von Schülern aller Classen von Secunda an ausgewählte Gedichte vorgetragen.
Wenige Tage nachher wurde ein Spaziergang ins Freie angestellt, wel-


