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von den Bienen(apis) angegangen wurden, daher der Name„Bienenwein“. Auch bei dieser Traube unterschied man zwei bis drei Sorten mit glatten oder wolligen Blättern. Sämtliche Sorten reiften frühe und lieferten guten Wein, der anfangs süss, im Alter herb wurde. Reichlich genossen war er für Koöpf und Nerven nachteilig. Die besonders in Etrurien gezogene apianische Traube wurde vielfach auch zu Rosinenwein, passum, benutzt. Zu diesen erstklassigen italischen Reben kamen die bereits erwähnten ausseritalischen, die eugeneische((utedel), die allobrogische und die rhätische, welche schon Cato kannte und die von Vergil nur der Falerner Rebe nachgestellt wird.
Unter den Reben zweiten Ranges, secundae notaeé, war rühmlich bekannt die Königstraube, v. basilica. Von der besonders bei Dyrrhachium gern gezogenen Traube unterschied man zwei Sorten, eine mit länglichen, eine andere mit kleinen runden Beeren, die in Spanien coccolobis hiess. Sie kamen beide den besten Arten an Güte nahe, lieferten einen haltbaren Wein und übertrafen die vorhergenannten Rebsorten an Fruchtbarkeit und Widerstandsfähigkeit. Nicht ganz so angesehen waren die biturigische, v. Bituriga, die visulla, welche anspruchsvoll in Beziehung auf den Boden, an den Sabinerbergen besonders gut gedieh, die albuelis und die argitis(von ρανιε weiss), welche weisse Trauben trugen. Da die albuelis in der Höhe der Bäume die meisten Trauben ansetzte, so wurde sie mit der visulla, die an den untersten Asten der Bäume am reichsten Früchte trug, zusammengepflanzt, wodurch man eine grosse Ernte erzielte. Bemerkenswert war auch die helvola vitis, welche die Mitte zwischen den schwarzen und purpurfarbenen hielt. Ihr Wein hatte eine gelblichrothe Farbe. Da diese Trauben niemals von gleicher Farbe waren, sondern sich alle möglichen Schattierungen unter ihnen befanden, so wurden sie auch varianae, vielfarbige genannt. Die schwärzeren Trauben wurden wegen ihres reicheren Ertrages, die helleren wegen des schmackhafteren Weines bevorzugt. Je weniger Trauben der Stock trug, um so vorzüglicher wurde der Most.
Die griechischen Reben, besonders die von Chios und Thasos, hatten sich mehr oder weniger eingebürgert, jedoch waren sie niemals ganz heimisch geworden. Zwar stand die griechische Rebe der amineischen an Güte nicht nach, doch waren die Trauben meist klein, die Beeren zart, so dass der Anbau derselben nur auf fettem Boden wahrhaft lohnend war. Zu ihnen gehörte ausser der eigentlich aus Agypten stammenden mareotischen, v. Mareotica, die wegen der Nähe Alexandriens auch die alexandrinische hiess, die thasische, v. Thasia, die rhodische, v. Rhodia, die psithische, v. psithia u. a., die amethystus(2³ο⁴μινρνσμνος) von den Römern v. inerticula genannt, welche einen guten, auch im Alter- nicht berauschenden Wein lieferte, und die zu Columellas Zeit erst neu eingeführte dracontios, welche an Fruchtbarkeit der Königstraube gleichkam, und deren Wein wegen seiner Stärke mit dem amineischen den Vergleich aushielt.
zu den Traubensorten der dritten Klasse, tertiae notae, die sich zwar durch reichen Ertrag auszeichneten, aber nur mittelmässigen Wein lieferten, gehörte die helvenacische, v. helvenacia. Von den drei Arten dieses Weinstocks, dessen Trauben blassrot oder gelblich waren, hiess bei den Galliern die kleinbeerige, emarcus. Diese Rebe, die Trockenheit und Kälte ertrug und besser als andere Sorten auch auf magerem Boden fortkam und von allen Weinstöcken allein nicht vom Brande zu leiden hatte, gedieh in ltalien nicht besonders. Die v. spionia lieferte grosse, nicht sehr zahl-
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