60 Kirschgarten— Korbgasse.
Kirschgarten.
19.„Zum Baumberg, auf dem Treppchen.“ Im Erdgeschosse Fensterarchitektur und eine Pforte mit gekreuztem Stabwerk auf den Gewänden. 16. Jahrh.
29.„Zur blauen Klingel, Amelburg.“ Hübsche, geschnitzte Haustüre, die obere Füllung jetzt ausgebrochen, schöne Messing- beschläge(Rokoko).
30.„Zur Ganss“, Schaab I, 263, 13.(Alte Lit. A 171.) Noch erhalten ist das ehemalige hölzerne Hausschild: Eine
schreitende Gans in Hochrelief auf einem Renaissanceschilde. 17. Jahrh.
Korbgasse.
1.„Zum Rebstock.“ An der Hausecke plastische Gruppe: Krönung Mariä(hl. Dreifaltigkeit), Maria, die Arme über die Brust kreuzend, auf Wolken schwebend, aus denen Cherubim hervor- schauen, rechts und links Christus und Gottvater, darüber der hl. Geist. Gute Arbeit. 2. Hälfte des 18. Jahrh. Höhe zirka 80— 90 em; vergl. vordere Schafsgasse 10, Heringsbrunnen- gasse 7, Weintorstrasse 18. An der Seitenwand des Hauses in rundem Rahmen als redende Hausmarke ein Rebstock.
2. An der Seitenwand: spätgotische Pforte mit Oberlicht, jetzt zu einem Fenster umgebaut.
3.„Zum Korb“, Schaab I, 497 f., und Erfindung der Buchdruckerkunst II, 126—133, weitere Literatur s. unten bei Schustergasse 18— 20. Spätgotischer Bauf mit Treppengiebel. An der Hausecke(vom zweiten Stockwerk) an dreistöckiges, auf Kragsteinen ruhendes Ecktürmchen. Unter diesem in der Höhe des ersten Stockwerks unter einem Spitzdach: gotische Mutter- gottes mit Szepter und Christuskind, auf ornamentiertem Sockel, an diesem dieselben Wappen wie in der Brüstung des Fensters im Hofe. An der ins Innere führenden Torfahrt ein gotischer Torbogen, der auf viereckigen Pfeilern ruht. Im Hofe gotische Arkaden, darüber im ersten Stock spätgotische Fenster mit Masswerk. Die gegenüberliegende Wand(Fachwerkbau?) weist reiche Holzschnitzerei an den Eckpfosten und besonders an dem dreiteiligen Fenster † auf. Die reichgeschnitzte Fensterbank ruht auf vier ebenfalls reich verzierten Konsolen. Die drei Felder der Brüstung sind mit verschieden gemustertem, flachem Band- werk bedeckt; in den beiden äusseren(in verschieden geformten Wappenschilden) die Jahreszahl 16—21, in der mittleren Brüstung ein Wappen, bestehend aus einem in der Mitte ge-


