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IJ. Geſchichte.
Der hieſige Collaborator Metzger wurde als Conrector und der Muſik⸗ lehrer Woͤlfing in gleicher Eigenſchaft nach Dillenburg verſetzt; der Candidat Meiſter von Dillenburg zum Collaborator und der Maler Scheuer zum Zeichenlehrer am hieſigen Paͤdagogium ernannt.
Martin Meiſter, geboren zu Koͤnigſtein den 24. December 1815, beſuchte von 1830— 36 das Gymnaſium zu Mainz und ſtudirte, nach beſtan⸗ denem Maturitaͤts⸗Examen, in Gießen von 1836 bis zum Herbſte 1839 Phi⸗ loſophie, Theologie und Philologie, auch war er 2 ½ Jahr ordentliches Mit⸗ glied des philologiſchen Seminars daſelbſt. Nach beſtandenem Staatseramen wurde er von Oſteru 1840 als proviſoriſcher Lehrer am Paͤdagogium zu Dil⸗ lenburg verwendet und trat im Herbſte 1841 ſeine Stelle am hieſigen Paͤda⸗ gogium an.
Zur Vermehrung der Bibliothek wurde die Summe von zweihundert ſechzig Gulden bewilligt.
Die Anſtalt zaͤhlte im Laufe des Schuljahrs zwei und ſiebzig Schuͤler.
ll. uUeberſicht
der behandelten Lehrgegenſtände.
A. Sprachen,. 1. Deutſche Sprache nach Wurſt Sprachdenklehre und Heyſe Schulgramm.
Kl. IV. Leſen, Erzaͤhlen, Declamiren, Rechtſchreiben; die Begriffe der Rede⸗ theile; das Wichtigſte aus der Formenlehre; der einfache Satz mit muͤndlichen und ſchriftlichen Uebungen. Woͤchentl. 4 St.
Der zweite Conrector Roth.


