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Myſterien der Alten,
insbeſondere die Eleuſinien,
— Dichtung und Wahrheit—
mit Ruͤckſicht auf Chr. Aug. Lobeck's Aglaophamus(De Theo- logiae Mysticae Graecorum causis 2 voll. Regimontii Prussor. 1829).
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atgav Exet, ꝓSiuevde rso, 1r0 C0— erodeyre. IHIomer. Hymn. in Demetr. v. 482— 84.]
Die Geſchichte der Menſchheit zeigt dem ruhigen, beſonnenen Beobachter eine allmaͤhlige, ſtufenweiſe Fortbildung des menſchlichen Geiſtes, eine langſam fortſchreitende Entwickelung jener hoͤheren Anlage, die das Eigenthum und der Vorzug unſerer Natur iſt— der Vernunft; ſie zeigt ihm die Selbſt⸗ erkenntniß des Verſtandes als eine Frucht, die im Einzelnen, wie im Voͤlkerleben, langſam reift, und die Weisheit, das hoͤchſte Zieledes menſch⸗ lichen Strebens, als ein Gut, das nur durch die Harmonie der geiſtigen Kraͤfte kann erreicht werden. Am deutlichſten ſehen wir dieſes in dem Entwickelungs⸗
ange der Philoſophie bei den Griechen. Es gewaͤhrt dem menſchlichen Ver⸗
lande ein beſonderes Intereſſe dieſes Leben und Weben des ernſt-denkenden und frei⸗dichtenden Geiſtes, dieſes Ringen nach Wahrheit, dieſen allmaͤhligen Fortſchritt zum Vollkommneren zu beobachten. 1*


