— XxXI—
Erſtickt, die unſern Genius umſchnürt, Du, den die Kunſt, die göttliche, ſchon lange Mit ihrer reinen Prieſterbinde ziert ꝛWc.
Wie die Anſichten ſich auch aͤndern moͤgen, man wird immer Goͤtbenn, als großen Dichter ſchaͤtzen, wenn auch nicht ſo vergoͤttern, wie bei ſeinem Leben, und von Schiler werden immer die Worte gelten, die er ſelbſt der Jungfrau von Orleans zuruft:
Es liebt die Welt, das Strahlende zu ſchwärzen, Und das Erhab'ne in den Staub zu zieh'n;
Doch fuͤrchte nicht! Es giebt noch ſchöne Herzen, Die für das Hohe, Herrliche entglüh'n.
Den lauten Markt mag Momus unterhalten, Ein edler Sinn liebt edlere Geſtalten.
**


