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10. Ferdinand Ulrich, geb. den 10. Oktober 1818 in Erbach im Rheingau, bildete ſich privatim in den neueren Fremdſprachen und in den Realien aus, beſuchte dann das Lehrerſeminar in Idſtein, bekleidete eine Haus⸗ lehrerſtelle und war Lehrer in Geiſenheim. Im Winter 1848/49 beſtand er das Examen für Realwiſſenſchaften und wurde Reallehrer in Limburg, Montabaur und 1858 in Höchſt; 1862 Dirigent, 1863 Realoberlehrer. Im Oktober 1884 trat er in den Ruheſtand und ſtarb am 20. Juli 1895.
11. Heinrich Preß, geb. den 17. Februar 1829 in Idſtein, beſuchte das Seminar, war eine Zeitlang Lehrer an verſchiedenen Orten und ging dann nach England und Frankreich, um ſich dem Studium der neueren Sprachen zu widmen. Nach fünfjährigem Aufenthalt im Ausland wurde er 1858 Lehrgehilfe an der Realſchule in Höchſt und nach beſtandenem Examen 1860 Reallehrer daſelbſt. Er ſtarb am 29. Juli 1879.
12. Kaspar Schlimm. Er verließ im Auguſt 1862 den naſſauiſchen Schuldienſt und nahm eine Stelle an einer Anſtalt in Offenbach an.
13. Heinrich Bockhorſt, geb. den 19. April 1833 in Münſter i. W., abſolvierte das Gymnaſium ſeiner Vater⸗ ſtadt und ſtudierte Mathematik, Naturwiſſenſchaften und klaſſiſche Philologie. 1860 beſtand er in Münſter das Examen pro facultate docendi und leiſtete dann ſein Probejahr am Gymnaſium in Coesfeld ab; 1862 Rektor in Ibbenbüren, dann in Havirbeck, ſeit 1868 Leiter eines Privat⸗Inſtituts in Oberlahnſtein. 1869 Reallehrer in Höchſt, von wo er noch in demſelben Jahre nach Oberurſel verſetzt wurde. Zuletzt war er in Elſaß⸗Lothringen tätig.
14. Friedrich Schäfer, geb. den 25. April 1845 in Köthen in Anhalt, beſuchte das Gymnaſium und dann das Lehrerſeminar daſelbſt, wurde Lehrer an mehreren Orten, zuletzt in Leipzig⸗Plagwitz, von wo aus er mehrere Semeſter an der Univerſität hörte; dann hielt er ſich in
1858— 1884
1858— 1879
1861— 1862
1869
1880— 1896
Genf auf, war Lehrer in Paris und in England, dann in.
Kaldenkirchen und nach beſtandener Prüfung für Lehrer an Mittelſchulen 1880 Reallehrer in Höchſt, wo er am 14. Januar 1896 ſtarb.
15. Karl Jung, geb. den 5. November 1839 in Niederhadamar, Kreis Limburg, beſuchte das Lehrer⸗ ſeminar in Montabaur und wurde Lehrgehilfe an mehreren
ſeit 1862


