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6. Chriſtian Eichhoff, geb. den 16. Mai 1800 als Sohn des Konrektors E. in Weilburg, wo er auch das Gymnaſium beſuchte, ſtudierte in Bonn klaſſiſche Phi⸗ lologie, übernahm 1823 die zweite, bald darauf die erſte Lehrerſtelle an dem Privat⸗Pädagogium in Weilburg, gab aber 1830 dieſe Stellung auf und ſiedelte nach Höchſt über, wo er ſich mit Landwirtſchaft beſchäftigte, bis er im Herbſt 1833 eine Privat⸗Anſtalt gründete, die ſpäter in die Real⸗ ſchule aufging(S. 8). Er ſtarb am 22. Dezember 1855.
7. Guſtav Chun, geb. den 1. September 1827 in Eſch, Amt Idſtein, beſuchte die Realſchulen in Langen⸗ ſchwalbach und Wiesbaden, ſowie die höhere Gewerbeſchule in Darmſtadt(Mathematik, Phyſik); abſolvierte das Ma⸗ turitätsexamen in Darmſtadt mit Note 1 und nochmals am Realgymnaſium in Wiesbaden; 1848—49 in England, 1850 bis 51 ſtudierte er auf der Univerſität Gießen vorzugsweiſe Chemie; 1851 proviſoriſcher Reallehrer in Höchſt, ging 1853 nach der Schweiz und wirkte in Glarus an der Se⸗ kundarſchule, von wo er 1856 als erſter Lehrer nach Höchſt zurückkehrte; 1858 wurde er an die höhere Bürgerſchule in Wiesbaden verſetzt. Am 1. April 1864 übernahm er die Leitung einer ſtädtiſchen Schule in Frankfurt a. M.
8. Friedrich Schaab, geb. den 28. Oktober 1829 in Limburg, wo er zunächſt das Privat⸗Pädagogium be⸗ ſuchte; dann trat er in das Gymnaſium in Weilburg ein, beſtand hier die Reifeprüfung 1849 und machte in dieſem Jahre als Freiwilliger in naſſauiſchen Militärdienſten den Feldzug in Baden mit. Nach einem einjährigen Beſuch des Lehrerſeminars in Idſtein wurde er 1851 Lehrer an der Realſchule in Limburg, ſtudierte dann von 1853 an in München Philologie und wurde am 1. Jan. 1855 Lehrgehilfe an der Realſchule in Höchſt. Während des Sommers 1855 ſtudierte er nochmals in Tübingen Philologie und Mathe⸗ matik und promovierte daſelbſt mit einer Diſſertation de maximis et minimis; dann kehrte er im Herbſt 1855 nach Höchſt zurück und wurde 1857 an die Realſchule in Monta⸗ baur, 1865 nach Oberurſel und von dort 1869 wieder nach Höchſt verſetzt, wo er am 1. Mai 1891 in den Ruheſtand trat. Er ſtarb in Gießen am 16. Mai 1904.
9. Johann Maas wurde im Jahre 1861 an die Realſchule in Limburg verſetzt, wo er noch in demſelben Jahre aus dem Dienſt entlaſſen wurde. Er fand bald dar⸗ auf in der Lahn ſeinen Tod.
1846—1855
1851— 1853 1856—1858
1855— 1857 1869— 1891
1857— 1861


