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„ Regeln der Poetik geknüpft. einzelne Stücke aus Leſſings Laokoon geleſen und
mata wurden bearbeitet: armit tauſend Maſten der Jüngling, Still auf geret⸗
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Außerdem wuüͤrden
Folgende The⸗„ der Ocean ſchifft
Deklamation und Aufſätze.
¹) 3
erklärt.
tetem Boot treibt in den Hafen der Greis. 2) Dulce et decorum est, pro patria mori. 3) a. Morgen und Avend, b. Kunſt und Natur(Dialog). 4) Kannſt du nicht Allen gefallen durch deine That und dein
Kunſtwerk, mach es Wenigen recht, Vielen gefallen
liſt ſchlimm. 5) Mein Erbtheil, wie herrlich, weit
und breit, die Zeit iſt mein Beſitz, mein Acker iſt
die Zeit. 6) Doch mit des Geſchickes Mächten iſt kein ew'ger Bund zu flechten, und das Unglück ſchreitet ſchnell. 7) Es liebt die Welt, das Strah⸗
lende zu ſchwärzen, und das Erhab'ne in den Staub
zu ziehn. 8) Eine Winterlandſchaft. Schilderung. 9) Der Untergang der Sonne, verglichen mit dem Tode eines großen Mannes. Metriſche Arbeit. 10) Schilderung eines ſelbſtgewählten Charakters
aus Göthe's Hermann und ioihes. Spiet,*
Profeſſor. 5
I. Kl. im Sommer wöch. 4, im Winter wöch. 2 St
Deutſche Literaturgeſchichte nach Piſchons Leit⸗ faden. Allgemeine Einleitung; die vier erſten Perio⸗ den mit erläuternden Beiſpielen und Erklärung der verſchiedeuen Dichtungsgattungen.— Häufige ne⸗ rePungen im mündlichen Vortrag und ſchriftliche zum
Theil unter Aufſicht, zum Theil zu Hauſe gefertigteſ 1) Ueber die
Bearbeitung ſolgender Aufgaben: Worte in Göthe's Iphigenie:„Ein unnütz Leben iſt ein früher Tod.“ 2) Nachbildung eines gegebe⸗
nen Briefes. 3) Ueber den Nutzen des Reiſeus.)
4) Wie kann man ſich unangenehmen Arbeite er⸗ leichtern? 5) Die Kunſt, ſtets zufrieden zu eein.
6) Ueber Hor. sat. lib. I, I, 1—3.„Qui fit, Mae-
cenas, ut nemo, quam sibi sortem Seu ratio dederit seu fors obiecerit, illa Contentus vivat, laudet diversa sequentes?** 7) Die gute Geſellſchaft
Laſt, ſondern eine Wohlthat. 9) Der Dankbare. Charaktergemälde. 10) Selbſtſtändigkeit, die Grund⸗
8 er, Direktor. 4 2. Lateiniſche Sprache⸗
ſchaft.
VII. Kl. wöch. 9 St. Der regelmäßige Theil der For⸗
menlehre bis zu den Deponentien excl. wurde nach
der Madvig⸗Tiſcher'ſchen Grammatik gelernt
und an den Beiſpielen in Spieß Uebungsbuch für VII eingeübt. Aus letzterem wurden die erſten
19 Capitel theils mündlich, tbeils ſchriftlich überſetztt und die dazu gehötigen Vokadeln memorirt. Wöchent⸗
n.
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des Regelmäßigen;
lat. Grammatik. (für VI) wurde Cap. 19- 25, aug deſſ. Uebungs⸗ buch II. Abth.
WV. Kl. wöch. 9 St.
leſen wurde Caes. de bell. Gall. I, II, Vl. . Kl. wöch. 10 St.
erklärt:
1 lion. 4) Nordiſcher Winter. lebens. 6) Oreſtes u. Pylades.
10) Dankſchreiben. ter. 12) Untreue des Freundes. Nachruhm.
aus Claudian: 15) Ländliche Ruhe.— Dabri wur⸗ den die wichtigſten Regeln über die Quantität der
.* hill uch ein Erercitium aus Spieß oder nach Diktaten. m Schmitthenner.
al. wöͤch. 9 St. Wiederholung der Formenlehre Einütung des Unregelmäßigen der Flexion des Subſtantive, Adjektivs und Zeit⸗ worts; einige Hauptregeln der Syntax, nach Putſchels Aus Spieß' Uebungobuch 1. Abth.
(für v der erſte Abſchnitt ganz, und der zweite bis zur 15. Regel theils mündlich theils ſcrriſtlich überfett. Woöchtlice Eretentten.
Bogler 12l V. Kl. Abth. B. wöch. 9 St. kleiner Livius Nr. 1—24. Zur Einübung der ſpn⸗
Geleſen wurde Roibers
taktiſchen Regeln wurden in Spieß'„Syntar“ vom Anfang bis zur Tempuslehre die betreffenden Uebungs⸗ ſlücke mündlich oder ſchriftlich überſetzt.— Erxereitien. Müller. 4
Abth. A. wöch. 9 St. Aus dem Latein. üterſeßt wurden etwa 12 Erzählungen aus Spieß' II. und aus Rother's kleinem Livius Nr. 1—24.— Zur Ein⸗ übung der ſyntaktiſchen Regeln von Spieß wurden
vom Anfang bis zur Tempuslehre ausſchließlich diß
betreffenden Uebungsſtücke größentheils ſchriftlich über ſetzt.— Exereitien. Seyberth.
Rrpetition der Formen⸗ und der Caſuslehre; ſodann die Tempub⸗ und Moduslehren Die entſprechenden Beiſpiele in Spieß' Uebungsbuch für Quinta, und ſpäter auch in dem für Tertia wurden theils mündlich, theils ſchriftlich überſetzt. Allwöchentlich ein exerc. schol. mit Korrektur. Ge⸗ Spieß. Wiederholung, feſtere Begrün⸗ rung und weitere Ausführung der Syntar nach Putſche's Grammatik.— Allwöchentliche häusliche und Schulexercitien aus Spieß' Uebungsbuch für III.
Proſaiſche Lektüre: Cic, in Cat. III& IV.— p.
Archia.— Liv. II, 1— 28.— Wöch. 4 St. Bern⸗ (Bücher). Allegorie. 8) Ein Leben voll Arbeit keine
hardt, Konrektor.
Poetiſche Lektüre: Nach einer kurzen Einteitung
Au Ovids Leben und Schriften wurden aus letztern vedingung eines erfolgreichen Studiums der Wißſen⸗
nach Friedemanns Chreſtomathie geleſen und ¹) Die Schöpfung der Welt und die vier
2) Die große Erdfündfluthy. 3) Deuka 5) Freuden des Land⸗ 7) Phalaris. 8) Freundſchaft im Unglück. 9) Unbeſtand des Glücks. 11) Der Dichter an ſeine Toch⸗ 13) Des Dichters 14) Der Dichter an ſein Buch, und
Zeitalter.


