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von a bestimmt¹). Dats hierzu A“ selbst zu wählen ist, leuchtet wohl ohne weiteres ein. Projiziert man also A"“ nach Ei(A“¹), dann ist die Gerade A A“ der gesuchte Grundrifs(al). Der Aufriſs geht durch A' und den Aufriſs von A' und zeigt sich als die Gerade A“ A“(aa). Für das Profil von a ist unmittelbar keine Spur verfügbar. Die Profilspur liegt in der Figur auf der Erweiterung von E nach hinten. Da indessen A" u. A“ selbst zwei Punkte der Geraden a sind, so braucht man nur diese nach Ea zu projizieren, um das Profil a⸗(A A“*) zu erhalten.— Die Punkte A“, A, A“ heiſsen Grund-, Aufriſs-, bezw. Profilspur. Man wird bemerken, daſs Projektionen und Spuren auch in der Bezeichnung scharf auseinandergehalten sind, wodurch man sich den Einblick in die Bedeutung dieser Teile wesentlich erleichtert ²).
In aufgeklappter Ecke wird die Darstellung durch Fig. 12 b veranschaulicht, deren Verständnis keine Schwierigkeiten haben kann, wenn man sie mit Fig. 12 a Schritt für Schritt vergleicht und zunächst diejenigen Teile übergeht, welche bis jetzt noch nicht her- vorgehoben sind. Selbstverständlich kommt die Gerade im Raume hier für die Konstruktion in Wegfall.
Nun bietet sich die Frage von selbst dar: Wie bestimmt man die Profilspur? Aus Fig. 12a lassen sich für A“ folgende Orter ableiten: A“ liegt nämlich auf der Geraden a selbst und sodann auf der verlängerten as. Weiterhin ist ersichtlich, daſs A“ senkrecht über den Schnittpunkten liegt, welche al u. aa mit der V- u. Z-Axe bilden. Diese Punkte sind demgemäſs mit A,“ u. A⸗“ bezeichnet, denn sie sind Grundriſs bez. Aufriſs der Profilspur. Man merkt sich am besten die Sätze:
1) Die Axenschnittpunkte einer Projektion liegen mit der gleichnamigen Spur in einer Geraden.
2) Jeder Axenschnitt einer Projektion ist zugleich Projektion der Nachbarspur.
Für die Darstellung im Raume würden die beiden zuerst erwähnten Orter zur Festlegung von A“ genügen. Bei der Aufklappung fällt a weg, sodaſs man die weiteren Orter fuür A“ in Anwendung bringen muſs. In Fig. 12 b ist zu sehen, in welcher Weise konstruiert und wie zugleich eine Probe für die Richtigkeit der Zeichnung gewonnen wird.
Besondere Beachtung ist der richtigen Übertragung der Punkte As u. A“ zu schenken. Bei nur zwei Bildebenen fallen zwar alle Schwierigkeiten weg, zugleich verliert aber die ganze Betrachtung an Interesse und Abrundung. Die beiden Stellungen der V-AXe(Grund- und Profil-Stellung) auf ihre Rückverlängerungen haben anfangs etwas Fremdes. Am Modelle ist daher scharf ins Auge zu fassen, daſs man zunächst durch Verlängerung von ai die Y-Axe in der Grundstellung trifft, und daſs man erst durch Ubertragung derselben(in der Richtung des Pfeils) in die Profilstellung gelangt.
¹) Man zeichne von Fig. 12a zunächst nur die nötigen Teile.
²) Die Bezeichnung überhaupt(auch der Projektionen) lehnt sich mit einigen Anderungen Hildebrand an. Auch in den Figuren habe ich mich dessen Buche sowie den Werken von Schmidt und Holzmüller an- geschlossen.


