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büchern der bibliotheca pauperum, ſowie die ſonſtigen Sammlungen und Lehrmittel wurden durch geeignete Anſchaffungen aus den etatsmäßigen Mitteln entſprechend ergänzt und vermehrt.— An Geſchenken erhielt die Anſtalt außer den Progra mmen der zum Tauſchvereine gehörenden Lehranſtalten und den bei der Univerſität Marburg im verfloſſenen Jahre erſchienenen Druckſchriften noch folgende:
Von Kgl. Prov.⸗Schalkollegium bezw. von dem Kgl. Miniſterium die weiteren Bände der„Publi⸗ kationen aus den Preuß. Staatsarchiven“(bis Bd. XIX inkl.).
Von Sr. Excellenz dem Herrn Miniſter der geiſtlichen ꝛc. Angelegenheiten: Die preußiſche Expedition nach Oſtaſien. Nach amtlichen Quellen. Mit vielen Illuſtrationen und Karten. Berlin 1864—1873. Außerdem Heft 1 des dazu gehörigen Atlas, Anſichten von Japan, China und Siam enthaltend.
Von Herrn Staatsrat Prof. Dr. Adelmann in Berlin: Leopoldina, amtliches Organ der kaiſerl. Leo⸗ poldino⸗Karoliniſchen deutſchen Akademie der Naturforſcher, herausgegeben von Dr. W. F. G. Behn, 6. bis 14. Heft(Jahrgang 1871—78).
Von Herrn A. Joſ. Schwank im Auftrage des verſtorb. Verfaſſers: Schenkenbuch von Hornfeck.
Von Herrn Hauptmann a. D. Schneider mehrere Bücher für die bibl. paup., unter andern Schneiders Handwörterbuch der griech. Sprache und Vega'’s Logarithmentafel.
Von dem abgegangenen Sekundaner Ferd. Linz mehrere Schulbücher für die bibl. paup.
Von Herrn Rich. Berta für die naturwiſſ. Sammlung: einen Hühnerhabicht(astur palumbarius).
Von Herrn Zahnarzt Walter: ein ausgeſtopftes Rehkitzchen im Glaskaſten.
Von Herrn Forſtreferendar Ed. Goebel: eine kleine Bekaſſine(scolopax gallinula).
Von Herrn Kaufmann Otto Goebel: eine große Fledermaus.
Von dem Unterſekundaner Hupfeld: eine Kreuzotter.
Von dem Quartaner Thaler: eine Ringelnatter(tropidonatus natrix) in Spiritus, ſowie ein ausge⸗ ſtopftes Eichhörnchen.
Für alle dieſe Zuwendungen ſtatte ich namens der Anſtalt den verbindlichſten Dank ab.
F. Stipendien und Anterſtützungen.
Abgeſehen von 3 Lehrer⸗Söhnen und 4 dritten Brüdern wurde 27 dürftigen und würdigen Schülern das Schulgeld ganz oder teilweiſe erlaſſen, wozu der Anſtalt bis zu einem Zehntel der Solleinnahme Ermächtigung erteilt iſt.
Das Staatsſtipendium(129 M.) wurde an den Oberſekundaner Lecher, den Unterſekundaner Schüler und den Untertertianer Frei zu je 43 M. vergeben; das Wehner'ſche Stipendium(M. 41, 15) erhielt der Obertertianer Kiesler, das Haberſackſche(42 M.) der Quartaner Abel; von dem Ertrage des Och'ſchen Stipendiums(165 M.) wurden die Primaner Auth und Sack ſowie der Obertertianer Gnau mit je 30, der Obertertianer Leiſter, der Quartaner Hirſchfelder und der Quintaner Schleichert mit je 25 M. bedacht; das Moſer'ſche Stipendium(24 M.) wurde dem Quartaner Leinweber, das Schmitt'ſche(M. 68,67) dem Obertertianer Heinrich Schulze, einem nahen Verwandten der Stifterin, verliehen.
Die von dem Komité der ſog. Wohlthäterſtiftung, welches zur Zeit aus den Hrn. Domkapitular Regens Dr. Komp, Rentmeiſter Kriſch und Hofapotheker Rullmann beſteht, zum Beſten würdiger und dürftiger Schüler des hieſigen Gymnaſiums auch im verfloſſenen Jahre veranſtaltete Sammlung ergab
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